Kopfbild

SPD-Schwetzingen - Leben in Baden-Württemberg

Gesundheitszentren Rhein-Neckar: Wohnortnahe Gesundheitsversorgung sichern

Kreistagsfraktion

Mit über 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehören die Gesundheitszentren Rhein-Neckar zu den großen Arbeitgebern in der Region. SPD-Gemeinde- und Kreisräte statteten der Schwetzinger GRN-Klinik anlässlich der Übernahme des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Räume der Klinik und aufgrund der völlig neu gestalteten Eingangshalle einen Besuch ab.

Geschäftsführer Rüdiger Burger gab den etwa 30 Gästen einen Überblick über alle Häuser und beantwortete zahlreiche Fragen.

In seiner Begrüßung wies Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Göck auf den Wandel im Gesundheitswesen hin, das seit 1992 ständig reformiert werde, und das mit der Digitalisierung bald eine weitere „Revolution“ erleben werde.

Das politische Bekenntnis der Sozialdemokraten sei es, die wohnungsnahe Versorgung der Kreisbevölkerung mit Gesundheitsdienstleistungen zu sichern. „Dafür setzen wir im Moment auch Steuergelder ein“, berichtete Göck, „obwohl in der Theorie das Land die Investitionen und die Krankenkassen den laufenden Betrieb bezahlen sollten.“

Weder das Land noch die Kassen kämen ihren Verpflichtungen nach. „Politisches Ziel ist es wohl, Krankenhausbetten abzubauen“, sagte auch Rüdiger Burger, „um generell Kosten zu sparen.“

In Schwetzingen habe die frühere Ministerin Katrin Altpeter wohl noch eine Ausnahme gemacht, freuten sich Göck und seine Parteifreunde, als sie die millionenschweren Um- und Erweiterungsbauten im Erdgeschoß sowie 1. Obergeschoß der Klinik sahen. Hier habe das Land großzügig bezuschusst, so Rüdiger Burger, was nicht bei allen Vorhaben der Klinik der Fall sei.

Aber die Häuser stünden im Wettbewerb mit anderen Kliniken, so dass es durchaus darauf ankomme, dass die Räume und Technik modern und die Mitarbeiterinnen motiviert seien. Leider zahle sich die hohe Motivation vieler GRN-Mitarbeiterinnen oft nicht aus, weil Mehrleistungen kaum bezahlt würden. Dies hält Burger für einen Fehler im System.

Die sieben GRN-Häuser machten 210 Millionen Euro Umsatz pro Jahr und schrieben erst seit drei Jahren „rote Zahlen“, die aus dem Kreishaushalt ausgeglichen werden müssten, so Burger, der darauf hinwies, dass schon alleine mit einer ressourcengerechten Vergütung der zahlreichen Notfallbehandlungen viel gewonnen sei.

„Hierfür und auch für den Sicherstellungszuschlag für kleine Kliniken auf dem Land wie die Klinik in Eberbach haben wir uns erfolgreich in Berlin eingesetzt, so Fraktionsvorsitzender Dr. Göck, „aber bis jetzt ist noch nichts von diesen Mehrvergütungen geflossen, weil sich die Kassen und Ärzte nicht mit den Kliniken einigen“. Nun sei der Gesetzgeber wieder gefordert, weil sich die Selbstverwaltungen nicht einigen könnten.

 

Homepage SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Neckar

 

Neza Yildirim

 

Roter Briefkasten

 

Daniel Born

 

WIR BEI FACEBOOK

 

News-Ticker

Die SPD wird mit CDU und CSU "konstruktiv, aber ergebnisoffen" Sondierungsgespräche über die Bildung einer Bundesregierung aufnehmen. Das hat der Vorstand einstimmig beschlossen. "Ob die Gespräche in eine Regierungsbildung münden, ist offen", betonte SPD-Chef Martin Schulz am Freitag. Inhaltliche Grundlage der Gespräche sei für die SPD der Beschluss des Parteitags , sagte Schulz. Deutschland

Drei Tage intensiver Debatten - kontrovers, inhaltlich stark und durchweg fair: Der Bundesparteitag der SPD stand nach dem schmerzhaften Ergebnis bei der Bundestagswahl und mitten in der Frage nach einer Beteiligung an einer Regierung vor großen Herausforderungen. 600 Delegierte und der Parteivorstand diskutierten in Berlin leidenschaftlich über neue Wege in eine bessere Zukunft - für

Die SPD-Bundestagsfraktion hat am Montag einen Antrag zur Bekämpfung von unfairem Steuerwettbewerb beschlossen. Mit dem Antrag werden neue Maßnahmen gegen unfairen Steuerwettbewerb innerhalb und außerhalb der Europäischen Union vorgeschlagen. Dabei steht die Verschärfung der Kriterien für unfairen Steuerwettbewerb, die Einführung von Mindeststeuersätzen in der EU und die Stärkung der nationalen Abwehrrechte im Mittelpunkt. Der Antrag

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für eine nachhaltige Landwirtschaft ein, die aktiv Umwelt-, Natur-, und Tierschutzziele verfolgt. Die Anwendung von Totalherbiziden, wie glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel, trägt eindeutig nicht dazu bei. Deutschland muss aus der Anwendung endgültig aussteigen und den Rückgang der biologischen Vielfalt stoppen. "Die intensive Landbewirtschaftung mit hohem Pestizideinsatz ist die Hauptursache dafür, dass Bienen und