Born erklärt sich solidarisch mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von GE Mannheim

Veröffentlicht am 29.09.2016 in Pressemitteilungen

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Mannheim. Klare Worte beim Besuch des arbeitsmarktpolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born MdL, und seinen Mannheimer Landtagskollegen beim Betriebsrat von General Electrics in Mannheim: "GE muss von seinen brachialen Abbauplänen abrücken. Die von Betriebsrat und IG Metall vorgelegten Unternehmenspläne sind vielversprechend und sollten in Angriff genommen werden", so der Mannheimer Landtagsabgeordnete Stefan Fulst-Blei, auf dessen Initiative hin die Wirtschaftspolitiker der Fraktion einen Besuch beim Betriebsrat im Käfertaler Werk abstatteten.

Elisabeth Möller und Eckhardt Sans, sowie Reinhold Götz von der IG Metall informierten über den aktuellen Sachstand in Sachen Altersteilzeitregelung sowie über die alternativen Vorschläge zur Zukunft des Standorts Mannheim. Die Arbeitnehmerseite setzt auf eine Neuorientierung des Standorts in Richtung Energiewende. Das Werk verfüge über einen zum Teil einmaligen Schwer-Maschinenpark sowie hochqualifizierte Beschäftigte, flankiert durch eine sehr erfolgreiche Ausbildungsabteilung. Profitable Möglichkeiten bestünden in der Fertigung von Behältern für nukleare Abfälle, sogenannte Castoren, oder auch in der Produktion von Windkraftanlagen. Alleine im Geschäftsfeld Castoren würden aufgrund des Atomausstiegs in den nächsten Jahren mehrere 1000 Behälter notwendig sein. Die Kosten für einen Behälter liegen bei mindestens 2 Millionen € aufwärts.

Das Werk Mannheim wäre bereits heute in der Lage, Castoren herzustellen. Mittels Investitionen zum Beispiel in Tieflochbohrer wäre es sogar möglich, die gesamte Produktpalette abzudecken. Hier sehen Betriebsrat und IG Metall ein großes Wachstumspotential. AK-Sprecher und Wirtschaftsjurist Boris Weirauch zeigt sich beindruckt: "Diese Pläne machen unternehmenspolitisch Sinn und sollten unbedingt nachverfolgt werden. Wir sind dankbar, dass Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel entsprechenden Druck aufbaut. Das Land muss dies flankieren und auf General Electric einwirken. Wir werden uns mit einem entsprechenden Brief an das Wirtschaftsministerium wenden."

Für den arbeitsmarktpolitischer Sprecher Daniel Born ist der Erhalt der Ausbildungswerkstatt von besonderer Bedeutung: "Als ehemalige Führungskraft der Arbeitsagentur weiß ich um die hohe Qualität der Ausbildungsplätze hier vor Ort. Diese müssen unbedingt für die Rhein-Neckar-Region erhalten bleiben." Fulst-Blei, Weirauch und Born sicherten den Beschäftigten die weitere Unterstützung der SPD zu. Betriebsrätin Möller bedankte sich ausdrücklich, nicht zuletzt auch verbunden mit dem Hinweis, dass die SPD die einzige Partei ist, die die Beschäftigten in Mannheim in den diesen schweren Zeiten kontinuierlich unterstützt.

 

* Foto v.l.n.r.: Betriebsrat Eckhard Sans, Boris Weirauch MdL, Stefan Fulst-Blei MdL, Betriebsrätin Elisabeth Möller, Daniel Born MdL und Reinhold Götz (IGM).

Homepage Daniel Born MdL – Vizepräsident des Landtags von Baden-Württemberg

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