Daniel Born: „Klimaschutz beginnt mit einer guten Beratung“

Veröffentlicht am 13.12.2018 in Wahlkreis

Daniel Born MdL und Dr. Klaus Keßler (Bild: Hamers)

Als Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft ist der Schwetzinger Wahlkreisabgeordnete Daniel Born der Einladung durch den KliBA-Geschäftsführer Dr. Klaus Keßler zum Gespräch gerne gefolgt.

Heidelberg. Über die Ziele war man sich schnell einig und „auf den Weg hätte man sich in den Räumen der KliBA vermutlich auch verständigen können, aber leider können Herr Dr. Keßler und ich das jetzt nicht eben mal beschließen – und gleichermaßen einfache wie schnelle Lösungen gibt es natürlich ehrlich gesagt nicht.“ stellte der Umweltpolitiker Born zahlreiche Übereinstimmungen fest.

Dr. Keßler wusste von Initiativen zu berichten, die die KliBA mit ihren Kooperationspartner durchführt und freute sich, dass Born, der auch wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion ist, große Sympathie für die Sanierungsmaßnahmen hat, die nötig sind, um Klimaschutzziele zu erreichen.

„Beim Neubau wird schon Vieles richtig gemacht, aber insbesondere im Bestand ließe sich noch viel mehr erreichen, wenn das Verständnis für Klima und Energie überall so groß wäre, wie ich es hier im Gespräch mit Herrn Born erlebe“, so der KliBA-Geschäftsführer.

Umgekehrt hob der Landesparlamentarier insbesondere die Kooperationen der KliBA mit den Kommunen, aber auch dem Handwerk, hervor, die die KliBA eingegangen ist. „Es muss mehr gelingen, das Image des Handwerks als Klimaretter zu verstärken.

Ich sehe hier ein Potential, das riesig ist. Wenn man im gesamten Bestand optimal sanieren würde, wäre das ein Schub für das Handwerk ähnlich dem, was die Digitalisierung für andere Bereiche bedeutet.“ so der Schwetzinger.

„Ein sich änderndes Image könnte auch dazu führen, dass 17-jährige sich künftig wünschen, `irgendwas mit Handwerk` zu machen, weil sie etwas für die Umwelt tun möchten.“ so Born weiter. „Durch die Kooperationen vor Ort, den Kontakt zur Landespolitik und vielen bundesweiten Maßnahmen ist die KliBA wirklich gut aufgestellt!“.

„Selbstverständlich gibt es hier und da noch Verbesserungsbedarf, was Fördermöglichkeiten angeht oder deren Vermittlung betrifft. Im Großen und Ganzen sehe ich uns aber auf einem guten Weg“ so der Klima-Praktiker. „Eine Sonderförderung für die Außenwanddämmung wäre sinnvoll. Hier muss auch in der Aufklärung ein Schwerpunkt liegen.“

 

„Wenn ich mir etwas wünschen dürfte in Sachen Klimaschutz“ richtete Dr. Keßler den Blick in die Zukunft, „dann wäre es eine CO2- Abgabe. Für uns ist es doch selbstverständlich, dass wir unsere Abfälle, unseren Müll, nicht einfach so wegschmeißen, sondern durch die Müllabfuhr entsorgen lassen und dafür bezahlen. Bei flüssigen Abfällen verfahren wir ebenso. Wir leiten sie in die Kanalisation, reinigen sie, und auch dafür bezahlen wir. Nur bei unseren gasförmigen Abfällen, besonders bei den klimaschädlichen CO2-Emissionen, die durch die Verbrennung fossiler Energien entstehen, findet die `Entsorgung` nahezu kostenlos in die Atmosphäre statt. Hier müssen wir zu einem anderen Verständnis gelangen.“

Mit seinem Dank für die Einladung verband Daniel Born den Hinweis, künftig in seinem Hockenheimer Wahlkreisbüro auch die Infobroschüre der KliBA auszulegen und freute sich auf die weitere Zusammenarbeit.

 

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