Erstwählern die Entscheidung erleichtern

Veröffentlicht am 18.05.2009 in Wahlen

Standen den politisch interessierten Jugendlichen Rede und Antwort (v.l.): Karl Rupp (SWF), Roland Knapp (Die Linke), Elfriede Fackel-Kretz-Keller (FWV), Harald Fischer (FDP), Ole Dross, Ralph Adameit, Christiane Menges (Bündnis 90/Die Grünen), Simon Abraham (SPD), Alexander Wigand (CDU). - Bild:Lenhardt

Palais Hirsch: Kandidaten verschiedener Parteien und Wählervereinigungen stellten sich den Fragen junger Wähler

erschienen in der Schwetzinger Zeitung am 18.05.2009

Zahlreiche Parteiprogramme, unterschiedliche Wahlsysteme und lange Wahllisten: die Wahlen am 7. Juni stellen für viele eine echte Herausforderung dar. Nicht nur der Gemeinderat sondern auch Kreistag und Europaparlament werden an diesem Tag gewählt werden.

Der Jugendgemeinderat organisierte deshalb eine Informationsveranstaltung der besonderen Art für die (Erst-)Wählern: am Freitagabend fand im Palais Hirsch eine Podiumsdiskussion statt, bei der Fragen zum Wahlsystem und den Parteiprogrammen geklärt werden sollten.

Bei der Diskussion unter dem Motto "Unsere Stadt - wir entscheiden mit!" stellten sich Kandidaten aller sieben für den Gemeinderat zur Wahl stehenden Parteien und Wählervereinigungen den Fragen der Wähler. Was haben die Bürger nach der Wahl von den verschiedenen Parteien zu erwarten? Jeder Teilnehmer hatte zwei Minuten Zeit, um auf die Fragen zum Programm seiner Partei zu antworten und eine möglichst aussagekräftige Zusammenfassung ihrer politischen Arbeit zu geben.

Viele jugendrelevante Themen

Ralph Adameit, Redakteur der Schwetzinger Zeitung, und Ole Dross, Vorsitzender des Jugendgemeinderats, führten durch den Abend. Die Themen der Diskussionsrunde erstreckten sich von kommunalpolitischen bis hin zu jugendspezifischen Themen.

Regen Diskussionsstoff boten sowohl der Schlossplatzumbau und der damit verbundene mögliche Wegfall einer Busspur als auch die katastrophale Fahrradwegsituation in Schwetzingen. Letztere führte insbesondere Simon Abrahams (SPD) anschauliche Beschreibung einer alltäglichen Fahrradtour durch die Innenstadt vor Augen. Kleine Verbesserungen könnten hier schon viel bewirken.

Bei der sich anschließenden Fragerunde zeigte sich, dass vor allem die jugendbezogenen Themen die Gemüter im Publikum erhitzten, so zum Beispiel die in vielen Punkten noch mangelhafte Kooperation von Gemeinderat und Jugendgemeinderat oder das Freizeitangebot für Jugendliche in Schwetzingen.

Abschließend stand der Aufruf von JGR und den Parteivertretern am 7. Juni wählen zu gehen, um so über die zukünftige Politik in Schwetzingen mitzuentscheiden.

 

Roter Briefkasten

Daniel Born

WIR BEI FACEBOOK

News-Ticker

Bundesfinanzminister Olaf Scholz soll uns als Kanzlerkandidat in die nächste Bundestagswahl führen, sagt Rolf Mützenich. Damit Deutschland sozial gerecht und wirtschaftlich stark bleibt. "Olaf Scholz hat mit seinen großen politischen Erfahrungen in Regierung und Parlament sowie als Länderregierungschef bewiesen, dass er unser Land auch in schwierigen Zeiten führen kann. Mit großer Konzentration und Reformwillen setzt der Sozialdemokrat Olaf

04.08.2020 06:22
Kindergesundheit stärken.
Überall in Deutschland sind Kinderkliniken von der Schließung bedroht, weil sie sich nicht "rechnen", vor allem im ländlichen Raum. Die SPD will die Kinderkliniken retten und stärken. Das Ziel: Kinder- und Jugendliche sollen überall medizinisch gut versorgt werden - egal, wo sie wohnen. Viele Kinder- und Jugendstationen kämpfen vor allem auf dem Land ums Überleben.

Arbeitsminister Hubertus Heil räumt wie angekündigt in der Fleischbranche auf. Das Bundeskabinett hat die geplanten schärferen Regeln für die Fleischindustrie auf den Weg gebracht. Bald werden Werkverträge verboten und Arbeitszeitverstöße strenger geahndet. "Wir schützen die Beschäftigten und beenden die Verantwortungslosigkeit in Teilen der Fleischindustrie", so der Arbeitsminister. Nicht zuletzt die Häufung von Corona-Fällen in verschiedenen

Viele unverheiratete binationale Paare können ihre Partner nun schon seit Monaten nicht sehen und in den Arm nehmen. Diese Situation möchte die SPD-Bundestagsfraktion ändern und hat sich daher mit einem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer gewandt und fordern ihn zum Einlenken auf. "Die Reisebeschränkungen waren eine wichtige und richtige Maßnahme, um die Ausbereitung des Corona-Virus