Born, Cuny und Röderer: Der Rhein-Neckar-Kreis braucht wieder flächendeckend Impfzentren

Veröffentlicht am 15.11.2021 in Landespolitik

Daniel Born: „Die Impf-Angebote reichen bei Weitem nicht aus, um die vierte Welle zu brechen. Darum brauchen wir wieder flächendeckend Impfzentren im Kreis. Nicht in der größten Halle, aber gut erreichbar und mit einem Angebot für alle!“

Sinsheim/Schwetzingen/Weinheim. „Die massiv steigenden Infektionszahlen sind alarmierend!“, sagen die SPD-Landtagsabgeordneten Jan-Peter Röderer, Sebastian Cuny und Daniel Born einstimmig – besondere Sorge macht ihnen aber die Auslastung der Intensivbetten im Kreis. So sind laut Intensivregister aktuell 30 von 32 Intensivbetten im Rhein-Neckar-Kreis belegt. 27 Prozent davon mit Corona-Fällen. Die Sozialdemokraten aus den Wahlkreisen Sinsheim, Schwetzingen und Weinheim fordern massive Anstrengungen für mehr Schutz und Impfungen – auch durch die Wiedereröffnung der Impfzentren.

„Wir haben bereits jetzt an einigen Standorten keine freien Intensivbetten mehr. Das betrifft alle Patientinnen und Patienten. Mit einem Schlaganfall kann man zum Beispiel nicht mehr vor Ort behandelt werden, und das bei einem Wettlauf mit der Zeit.“ Dabei sei die aktuelle Entwicklung bereits im Sommer absehbar gewesen. „Nun sind die verbliebenen Impfangebote komplett überlaufen, die Hausärzte geraten ebenso an ihre Grenzen wie die mobilen Impfteams“, so Daniel Born. „Die Angebote reichen bei Weitem nicht aus, um die vierte Welle zu brechen. Darum brauchen wir wieder flächendeckend Impfzentren im Kreis. Nicht in der größten Halle, aber gut erreichbar und mit einem Angebot für alle!“

Kritik übt Sebastian Cuny am Verhalten der Landesregierung: „Das Ziel der Impfkampagne, eine Impfquote von 80 Prozent bis Mitte September wurde deutlich verfehlt, die Delta-Variante ist deutlich aggressiver und neben den Impfungen von Kindern ab 12 stehen auch die Booster-Impfungen zum Schutz der älteren Menschen an. Und was hat die Landesregierung getan? Erst einmal die Impfzentren geschlossen. Dann die Nachverfolgung bei Ausbrüchen eingestellt und nun noch nicht einmal eine Maskenpflicht im Schulunterricht eingeführt, obwohl die Zahlen durch die Decke gehen!“

Jan-Peter Röderer ergänzt: „Immer mehr Menschen begreifen jetzt, dass wir ohne eine ausreichende Impfquote nicht über den Berg kommen. Immer mehr Menschen begreifen, dass Ihre Ängste vor der Impfung unbegründet sind. Nun darf eine Impfung nicht daran scheitern, dass man tagelang in der Region herumfährt und sich vor Impfbussen bei klirrender Kälte die Beine in den Bauch steht.“

 

Homepage Daniel Born MdL

Roter Briefkasten

Daniel Born

WIR BEI FACEBOOK

News-Ticker

Die europäischen Sozialdemokrat*innen haben am "Black Friday" die Notwendigkeit eines Europäischen Lieferkettengesetzes bekräftigt, das weltweit für faire Arbeitsbedingungen in Handel und Produktion sorgt. Das fordern sie am "Black Fair Day". Der ganze Artikel auf vorwärts.de

25.11.2021 07:43
Ampel-Koalitionsvertrag.
"Wir wollen mehr Fortschritt wagen" Die SPD hat sich mit den Grünen und der FDP auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Klimaschutz, eine Politik des Respekts und die Digitalisierung stehen im Mittelpunkt. Die wichtigsten Punkte im Überblick. "Die Ampel steht", sagte Kanzlerkandidat Olaf Scholz (SPD) bei der Präsentation des Koalitionsvertrages, auf den sich die SPD mit Bündnis90/Die Grünen und

Veränderung ist Fortschritt, wenn sich das Leben der Menschen verbessert - und, wenn sich neue Chancen auftun, die wir ergreifen wollen. So begreifen wir die großen Aufgaben, die sich stellen. Dafür braucht es Mut, Entschlossenheit und gute Ideen. Etwa im Kampf gegen die Klimakrise, für Digitalisierung, für die Sicherung unseres Wohlstandes, für eine moderne, freie

LIVE AB 15 UHR Sei live dabei, wenn wir den Koalitionsvertrag für echten gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Fortschritt vorstellen. Einen Fortschritt, den wir jetzt gemeinsam mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP konkret umsetzen werden. Wir freuen uns auf Dich - ab 15 Uhr live! Livestream mit Gebärdensprache