Breite Unterstützung für Stefan Rebmann

Veröffentlicht am 17.12.2008 in Wahlen

Schwetzinger mit bestem Wahlergebnis auf der Kreismitgliederversammlung

Aus dem ganzen Rhein-Neckar-Kreis strömten die "Genossen" zur SPD-Kreismitgliederversammlung nach Leimen. Im vollbesetzten Saal im Bürgerhaus wurde nicht nur das "Wahlmanifest 2009" beschlossen, sondern auch 27 Delegierte der SPD Rhein-Neckar gewählt. Diese werden auf dem Landeparteitag am 14. Februar in Singen über die Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl 2009 mitentscheiden.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Leimens Oberbürgermeister Wolfgang Ernst ergriff die SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt das Wort. Die einstige Spitzenkandidatin der SPD möchte wieder in den Bundestag zurück. In ihrer Rede versuchte sie, an frühere Zeiten anzuknüpfen und bewusst kämpferisch zu wirken. Die Mobilisierung der Sozialdemokraten gelang ihr nur stellenweise, so dass der Applaus der Anwesenden etwas zögerlich war. Die von einigen SPD-Politikern vorgeschlagenen Konsumgutscheine zur Ankurbelung der Wirtschaft kritisierte sie genauso stark wie ihr Vorredner Wolfgang Ernst. "Konsumgutscheine sind purer Schwachsinn", schimpfte sie. Auch die von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos vorgeschlagene Senkung der Einkommenssteuer zur Ankurbelung der Konjunktur verurteilte Vogt scharf.

In der anschließenden Vorstellung der drei Bundestagskandidaten Stefan Rebmann (Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen), Lothar Binding (Wahlkreis Heidelberg-Weinheim) und Dr. Lars Castellucci (Wahlkreis Rhein-Neckar) ging es kämpferischer zu. Vor allem Rebmann und Binding betonten, wie wichtig es ihnen als Gewerkschafter sei, sich für die Rechte von Arbeitnehmern im Bundestag stark zu machen. "Ich war mal arbeitslos, ich habe drei Schichten gearbeitet und weiß, was das bedeutet", so Rebmann.

Der leidenschaftliche Fußballspieler, der dreimal die Woche spielt, erklärte, dass ihn der Wahlkampf nicht verändert hätte. Auf dem Fußballfeld würde er immer noch genauso herumschreien wie bisher. Er selbst sieht sich als Vereinsmensch aus der Region, der weiß, was Sache ist und die Sorgen und Nöte der Bürger kennt. Das Wahlergebnis bestätigte Rebmann. Von 248 abgegebenen Stimmen erlangte er bei der Delegiertenwahl die Mehrheit der Stimmen. Dabei stammte die Unterstützung nicht nur aus dem eigenen Wahlkreis, sondern auch aus der umliegenden Region. "Dieser Vertrauensbeweis ehrt mich. Ich sehe die Unterstützung aus unseren Reihen als Verpflichtung und Auftrag zugleich", freute sich Rebmann. pk

 

Roter Briefkasten

Daniel Born

WIR BEI FACEBOOK

News-Ticker

Wir wollen ein starkes, soziales Land für uns alle - mit Respekt voreinander und ein "Füreinander" in ganz Europa. Zukunft wird jetzt gemacht. Wie wir morgen leben, entscheidet sich hier und jetzt. Wir sehen gerade: Eine starke Gesellschaft für alle, ein zupackender und effektiver Staat, öffentliche Investitionen in Infrastruktur, Wissenschaft und Forschung, eine kraftvolle Wirtschaft,

Seit 50 Jahren eine Erfolgsgeschichte: Die von der ersten sozialliberalen Koalition begonnene Städtebauförderung ist unverzichtbarer Bestandteil kommunaler Stadtentwicklung. Es war immer eine Stärke des Programms, dass unter dem Dach der Städtebauförderung die Entscheidungen vor Ort getroffen worden sind. Auf diesem Weg haben mittlerweile 3.900 Kommunen eine Zukunftsperspektive entwickeln können. Genau diese Dynamik gilt es während

Im Vorfeld des Europatages am 9. Mai treffen sich Vertreter der EU- Mitgliedstaaten sowie ihre Staats- und Regierungschefs im Rahmen des Sozialgipfels am 7. und 8. Mai in Porto. Ziel der Zusammenkunft ist es, die Zukunft des europäischen Sozialmodells bis 2030 zu klären. Dazu der Europabeauftragte des SPD-Parteivorstands Udo Bullmann: "Der Sozialgipfel in Portoist das

06.05.2021 09:33
Für starke Betriebsräte.
Heute behandelt der Deutsche Bundestag das Betriebsrätemodernisierungsgesetz in erster Lesung. Mit dem Gesetz soll die Gründung von Betriebsräten einfacher und sicherer werden. Mitarbeitende, die einen Betriebsrat gründen wollen, werden früher geschützt. Mitbestimmungsrechte werden ausgeweitet und digitale Betriebsratsarbeit geregelt. "Wenn Beschäftigte sich zusammenschließen, einen Betriebsrat gründen und durch Tarifverträge geschützt sind, meistern sie Strukturveränderungen und Krisen