Die Freitagspost: Was die Marsmissmion mit der Landtagswahl zu tun hat

Veröffentlicht am 19.02.2021 in Woche für Woche

In der heutigen Freitagspost blickt Daniel in die Vergangenheit und die Zukunft und überlegt sich, was die aktuelle Marsmission mit der Landtagswahl in Baden-Württemberg zu tun haben könnte.

Ziemlich viele Ufos unterwegs – und gestern ist auch noch eines gelandet! So müssten zumindest die Marsianer*innen denken, wenn es sie denn geben würde. Ob ihnen auffallen würde, dass die Ufos alle von verschiedenen Ländern kommen? Und ob sie dieses Konzept sinnvoll finden würden? Spätestens wenn ihnen jemand erklären würde, dass die Erdlinge gerade gegen eine weltweite Pandemie kämpfen, es diesen „Ländern“ aber nicht gelingt, den Impfstoff fair aufzuteilen, hätten sie vermutlich ihre Antwort gefunden.

Nachdem Ufos mit saudischer Flagge und chinesischer Flagge gesichtet wurden, ist vor wenigen Stunden „Perseverance“ – der kalifornische Rover – angekommen. Perseverance heißt Ausdauer. Schon eine Ironie, dass wir die „Ausdauer“ auf den Mars schicken, wo wir sie doch derzeit so sehr, wie selten in unserer Geschichte, hier auf der Erde brauchen.

Ich bin unglaublich gespannt auf die Ergebnisse der Mission. So wie mich die Raumfahrt fasziniert. Als reiner Laie – denn ich bin weder Physiker noch Mathematiker noch Ingenieur. Die RNZ hat mich diese Woche gefragt, warum es mit der Astronautenkarriere bei mir nicht geklappt hat. Die Antwort war einfach: „Weil man auf dem Mars (noch) keine Juristen braucht.“ Wobei vielleicht der ein oder andere sagen würde, auf der Erde bräuchte man sie auch nicht.

Als 80er-Jahre-Fernsehkind und Kinobesucher gehe ich davon aus, dass wir im Weltraum nur unsere besten Eigenschaften („Captain Future“) oder unsere schrecklichsten („Independence Day“) finden. Oder einfach wie wir wären, wenn wir uns an keine Regeln halten würden: Alf! (so ziemlich jede*r in meiner Altersgruppe kann die Folge „Die Nacht in der die Pizza kam“ auswendig mitsprechen). Und auch jetzt bohrt Perseverance im Marskrater in den Boden um nach Spuren von Leben zu suchen.

Aber vielleicht finden wir ja im Weltraum gar nicht das, was wir schon kennen – sondern was ganz Neues?

2048 könnte eine Marsmission mit Menschen starten. Der Mars ist keine Erde B. Aber tatsächlich sehen die meisten Pläne vor, dass dort Stationen errichtet werden. Weil man von dort aus weiter in den Weltraum vordringen kann.

Ich werde dann 73 sein, das Ganze im Fernsehen anschauen und mir vermutlich eine Pizza bestellt haben. Vielleicht vom Flugtaxi gebracht und aus dem 3D-Drucker erstellt. Und ganz klassisch wie heute auch von der Pizzeria geliefert. Was haben wir alle damit zu tun? Irgendwie nichts? Irgendwie alles?

Es geht um „Ausdauer“! Die Erdlinge, die 2048 zum Mars fliegen, sind heute Kinder. Und auch die Erdlinge, die dann nach 2048 verantwortlich damit umgehen müssen, dass die Menschheit auf zwei Planeten lebt, sind heute Kinder.

Ich finde, sie sollten wissen, dass es Werte gibt, für die es sich lohnt, mit aller Ausdauer zu kämpfen: für Frieden, Freiheit, eine inklusive Gesellschaft. Dass die Generation vor ihnen ihr Wissen über den Klimawandel genutzt hat und die notwendigen Entscheidungen getroffen und umgesetzt hat. Und wenn ein Mitglied der ersten Marsmission ein*e Kurpfälzer*in ist – was ich mir wünschen würde und absolut gerechtfertigt fände – dann soll sie*er gerne in der Kapsel erzählen wie das war, als in Baden-Württemberg die Kitas nach dem Wahlerfolg der SPD kostenfrei wurden.

All das entscheiden wir jetzt, machen wir jetzt.

Wahlen in einer Demokratie sind keine Marslandung. Aber sie können dafür sorgen, dass für alle in einem Land der Griff nach den Sternen etwas mehr möglich wird. Was für eine großartige Mission für jeden von uns.

PS: Es sind noch 23 Tage bis zur Landtagswahl. Wir rocken das! Und jede Unterstützung ist willkommen! Wer wissen möchte, wie sie*er unterstützen kann, einfach eine E-Mail an uns schreiben oder durchrufen. Es gibt so viele Möglichkeiten mit anzupacken, dass unser Wahlkreis weiter eine starke Stimme im Landtag hat und wir vor Ort mithelfen, dass Baden-Württemberg eine zukunftsfähige sozial-ökologische Mehrheit bekommt. Seit 2016 und auch jetzt gilt: Dies ist unsere gemeinsame Reise!

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