FabLabs, Sportprofil und Kunst – Daniel Born MdL macht Station an der Drais-Gemeinschaftsschule

Veröffentlicht am 02.03.2018 in Landespolitik

Gemeinschaftsschulrektorin Heike Willamowski und ihr Gast aus dem Landtag Daniel Born MdL

Eine der wenigen der Realschulen, die sich einst aufgemacht haben, Gemeinschaftsschule zu werden, hat SPD-Landtagsabgeordneter Daniel Born im Rahmen seiner Dialogtour in Karlsruhe besucht: die Drais-Gemeinschaftsschule.

Karlsruhe/Schwetzingen. Entsprechend werden auch nach wie vor viele der Schülerinnen und Schüler auf M-Niveau unterrichtet, was den Anforderungen der Realschule entspricht. Der von den Schülerinnen und Schülern angestrebte Schulabschluss ist dennoch ganz unterschiedlich. „Diese Möglichkeit, auf individuelle Bedarfe einzugehen, ist ja Teil des Erfolgskonzepts Gemeinschaftsschule“, freut sich der Bildungspolitiker zu hören, dass das an der Drais-GMS auch genauso bestätigt wird. „Für uns wäre es wichtig, dass der Weg zum gewünschten Schulabschluss möglichst noch klarer skizziert ist, damit Eltern und Schüler Gewissheit haben und beispielsweise auch das Abitur ohne einen Wechsel der Schulart erworben werden kann“, spricht Schulleiterin Heike Willamowski einen Punkt an, der ihr erkennbar wichtig ist.

Wichtig ist dem Bildungspolitiker dabei aber zu betonen, dass es nicht Ziel sei, dass möglichst alle Schüler das Abitur machen, sondern alle den Abschluss, für den sie sich nach Förderung, Begabung und Motivation entscheiden. Die Schulleiterin erklärt, wie dieser Weg an der Drais-GMS beschritten wird: Zur Unterstützung gibt es u. a. Lernberatergespräche, zu denen regelmäßig auch die Eltern eingeladen werden, um gemeinsam die nächsten schulischen Schritte zu besprechen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der beruflichen Orientierung. So sind zum Beispiel die teilnehmenden Firmen beim Handwerkscamp immer wieder angetan vom Stand der Schülerinnen und Schüler.

Die stabilen Anmeldezahlen erklärt man sich an der Drais-GMS auch durch die Vielfalt des Angebots. Neben dem Sportprofil der Schule zählen auch die zahlreichen freiwilligen Angebote der Schule zu den Punkten, die die Schule besonders attraktiv machen. Sei es mit Lasercutter und Lötkolben beim Arbeiten im „FabLab“ oder mit Pinsel und Farbe wenn Kunst gemacht wird.

Das Konzept der Schule sieht vor, das Lernen als etwas zu verstehen, was den jungen Menschen Möglichkeiten eröffnet. Dazu wird in leistungsheterogenen Gruppen Raum und Zeit geschaffen, möglichst selbständig das eigene Potential zu erkennen und auszuschöpfen. Die Schule wird als Ort begriffen, an dem man tagsüber lebt. Dazu gehören gegenseitiger Respekt, Anerkennung und Toleranz. Schließlich ist die Elternarbeit ein Punkt, auf den großer Wert gelegt wird.

Beim Rundgang durch die Schulgebäude stellt der Bildungsexperte fest, dass die Stadt Karlsruhe als Trägerin der Schule ihre Aufgabe ernstnimmt und die Schule unterstützt, wo immer es nötig ist. „Natürlich werden wir noch einige Zeit in einer Baustelle lehren und lernen, aber wir freuen uns schon sehr darauf, wie es nach Abschluss von Neu- und Umbau sein wird“ gerät Willamowski regelrecht ins Schwärmen.

Den Schwetzinger Landtagsabgeordneten beeindruckt noch mehr, was er vom Konzept, der Entwicklung der Schule in den vergangenen Jahren und den motivierten Lehrerinnen und Lehrern hört. „Wenn ich die Kinder hier sehe, bin ich optimistisch, dass sie das bestmögliche Bildungsangebot erhalten und vertraue darauf, dass das auch die Landesregierung erkennt und unterstützt. Denn man darf nicht vergessen: nicht grün-rot hat sich aufgemacht, eine Schulart zu fördern, die das richtige Angebot für alle zu gestalten versucht, sondern die Landespolitik. Und auf die muss man sich auch künftig verlassen können“, so Born. Seinen Dank für die Einladung verbindet er mit dem Angebot, weiterhin in Kontakt zu bleiben und erntet dafür ein beherztes „ich nehme sie gerne beim Wort, lieber Herr Born“ von Heike Willamowski.

 

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