Sommerabendbesuch in Neulußheim: Ortsgeschichte in der Heimatstube

Veröffentlicht am 17.09.2020 in Wahlkreis

Ein Zeitzeuge neben dem Landtagsabgeordneten Daniel Born und der Ortsvereinsvorsitzenden Miriam Walkowiak

Am letzten Abend der beliebten Schatz(be)suche des SPD-Landtagsabgeordneten Daniel Born ging es zur Heimatstube nach Neulußheim. Unter freiem Himmel begegneten die zahlreichen Teilnehmer*innen der Ortsgeschichte im Livemodus: Mit einem 300 Jahre alten Zeitzeugen.

Neulußheim. Sommerabende unter Corona-Bedingungen verlangen mehr Abstand, was auch bedeutet, dass ein Gang durch das Neulußheimer Heimatmuseum im Alten Bahnhof – der Heimatstube – nicht möglich war. Das hielt Daniel Born und seine Gäste nicht davon ab, einen wahrlich schönen Sommerabend zu verbringen und in die Neulußheimer Geschichte einzutauchen. „Wir freuen uns sehr, dass Daniel Born mit seiner Museumstour auch bei uns Halt macht und haben aus diesem Grund einen über 300 Jahre alten Zeitzeugen zu Gast, der uns mit auf eine Zeitreise nehmen wird“, erklärte die Vorsitzende der SPD Neulußheim, Miriam Walkowiak, zu Beginn.

„Zusammenhalt und Zuhause, das gilt auch gerade in Zeiten von Corona. Darum war es mir wichtig, dass auch in diesem Jahr die Sommerabende stattfinden“, erklärte Daniel Born und dankte dem Heimatverein Neulußheim für die gelungene Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des Abends.

Und dann zeigte der Heimatverein, wer alles zu seinen Mitgliedern gehört: Uum Beispiel ein Einwohner Neulußheims aus der Zeit der Gemeindegründung vor 300 Jahren! In herzöglicher Tracht des 18. Jahrhunderts berichtete der Zeitzeuge mit Witz und Charme darüber, wie Neulußheim zu einem wichtigen Standort der fortschreitenden Industrialisierung aufgebaut wurde und in der Region schnell an Einfluss gewann. In heiterer Stimmung unterhielt er Born und dessen Gäste mit Geschichten über das Wetteifern mit den Bewohnern des benachbarten Altlußheims und erzählte einige Anekdoten über die beiden einst rivalisierenden Gemeinden.

Doch der Zeitzeuge fand auch ernste Worte, um die Jahre der Entbehrungen und die Schattenseiten aufzuzeigen: „Die Kinder waren meist alleine auf der Straße, da die Eltern oft zehn oder gar zwölf Stunden am Tag arbeiten mussten. Das gesellschaftliche Leben geriet in den Hintergrund und es kam immer wieder zu Ausschreitungen gegeneinander oder gegen das System. Es gab sogar Zeiten, da war es verboten, sich mit mehr als einer anderen Person auf öffentlicher Straße zu treffen.“

Eine Situation, die den Anwesenden seit Ausbruch des Coronavirus vertraut ist. Born fasst die Zeitreise entsprechend zusammen: „Wie wir sehen, standen auch schon Generationen vor uns vor großen Herausforderungen, die es zu meistern galt und Neulußheim hat es geschafft, diese Herausforderungen zu meistern und ist stark daraus hervorgegangen. Deshalb werden auch wir es gemeinsam schaffen, die Herausforderungen der Pandemie zu meistern und mit neuen Erfahrungen gestärkt aus der Krise hervorgehen. Es wird niemanden überraschen, wenn ich sage, dass die Sozialdemokratie einen wichtigen Dienst dabei leisten wird, die Gesellschaft für die anstehenden Herausforderungen fit zu machen und die Veränderungen so zu gestalten, dass niemand zurückbleibt.“

 

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