SPD Rhein-Neckar: Schröder-Ritzrau und Born bewerben sich als Doppelspitze

Veröffentlicht am 26.05.2021 in Wahlkreis

Die Walldorfer Gemeinderätin Andrea Schröder-Ritzrau und der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born wollen gemeinsam Kreisvorsitzende der SPD Rhein-Neckar werden.

Schwetzingen/Walldorf. Für die SPD Rhein-Neckar stehen die Zeichen auf Veränderung. Nach 12 Jahren wird der bisherige Kreisvorsitzende – der ehemalige Landtagsabgeordnete Thomas Funk aus Sinsheim – nicht erneut als Kreisvorsitzender kandidieren. Nun haben die Walldorfer Stadt- und Kreisrätin Andrea Schröder-Ritzrau und der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born ihre gemeinsame Kandidatur als Doppelspitze angekündigt.

„Wir kennen uns seit vielen Jahren und wollen zusammen etwas für unseren SPD-Kreisverband rocken. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Und wir sind überzeugt: eine Doppelspitze tut unserem mitgliederstarken Kreisverband gut. Wir beide sind bereit mit starkem Einsatz die Partei im Kreis gemeinsam zu führen“, so die beiden Sozialdemokraten.

In ihrer Bewerbung an die Mitglieder kündigten sie an, den SPD-Kreisverband zukunftsfähiger, offener und digitaler aufstellen zu wollen. Andrea Schröder-Ritzrau betont dabei besonders ihre Schwerpunktthemen Respekt und Wertschätzung für Mensch und Umwelt: „Ich engagiere mich mit Leidenschaft für eine soziale und ökologische Politik, die uns Menschen und der Umwelt gerecht wird. Dabei setze ich besonders auf junge Menschen, die sich in unseren Reihen politisch engagieren wollen und Beteiligungsformate, die das ermöglichen. Zukunft gestalten wir gemeinsam.“

Daniel Born weist auf Bedeutung und Verpflichtung der Parteien hin. „Ohne die Parteien funktionieren keine Wahlen – das ist eine große Verpflichtung. Teil dieser Pflicht ist, dass die Parteien eine Einladungs- und Willkommenskultur pflegen müssen. Wer sich für unsere Demokratie engagieren will, der muss mit seinen Ideen Raum in den Parteien finden. Ich will, dass wir hier unsere SPD vor Ort noch breiter aufstellen. Kurz gesagt: Wer morgens aufsteht und die Welt verbessern will, der soll bei unseren Ortsvereinen und beim Kreisverband eine offene Tür finden.“

Andrea Schröder-Ritzrau ist seit 2004 SPD-Mitglied und seitdem auch Stadträtin. Vom ersten Tag arbeitete sie mit im Vorstand der SPD Walldorf, die sie seit 5 Jahren führt. Sie ist stellv. Kreisvorsitzende und innerhalb der Kreispartei und der Kommunalpolitik gut vernetzt.

Daniel Born trat bereits 1991 der SPD bei und war unter anderem während seines Studiums Juso-Kreisvorsitzender in Konstanz. Seit 2016 gehört er dem Landtag an, wo er vor wenigen Tagen zum Vizepräsidenten gewählt wurde. Innerhalb der Landespartei wurde Born bei den letzten Wahlen zum Vorstand und zur Antragskommission jeweils Stimmenkönig, seit 2019 ist er außerdem im Landespräsidium.

Bei der anstehenden Kreismitgliederversammlung am 19.Juni im Hoffenheimer Dietmar-Hopp-Stadion muss das Doppel aus Kreisrätin und Landtagsabgeordnetem vor der Wahl noch eine weitere Hürde nehmen, denn derzeit sieht die Kreissatzung noch keine Doppelspitze vor. Beide werben für ein positives Votum der Kreismitglieder und die notwendige Zweidrittelmehrheit für eine Satzungsänderung.

„Nach unserer Überzeugung kommt eine solche Satzungserweiterung gerade zum richtigen Zeitpunkt: schließlich haben wir eine Doppelspitze auf Bundesebene, in vielen Kreisverbänden und auch in immer mehr Ortsvereinen im Rhein-Neckar-Kreis. Es ist gut, so eine Frage nicht im luftleeren Raum zu diskutieren, sondern zu wissen, wer dann als Team zur Verfügung steht“, erklären Schröder-Ritzrau und Born.

 

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