Kopfbild

SPD-Schwetzingen - Leben in der Kurpfalz

SPD-Senioren wollen keine geschlossenen Transitzentren

Ortsverein

Thema E-Mobilität und lokaler Verkehr wurde diskutiert

Angesichts der Streitereien in der Union fordert Altstadtrat Dr. Walter Manske wieder sachliche Auseinandersetzungen im Bund. „Wir brauchen wieder gute Inhalte und müssen mehr für die Menschen tun“. Die Teilnehmer am SPD-Kaffeeklatsch standen daraufhin spontan auf und hielten ihre Tasse in die Kamera des Fotografen.

„Die SPD muss die Union wieder zur Sacharbeit bringen“, so Manfred Kropp. Man habe durch den egozentrischen Alleingang von Seehofer wertvolle Regierungszeit verloren. „Wir haben einen Koalitionsvertrag und danach wird gehandelt." Alleingänge wären dort nicht aufgeführt, aber die Erarbeitung eines Einwanderungsgesetzes, betonte er.

Walter Manske hatte zum monatlichen Treffen der SPD Arbeitsgemeinschaft 60plus eingeladen. Natürlich standen oben auf der Agenda die Streitereien in der Union. „Die Leute im Land sind zu Recht genervt darüber, was Seehofer und andere aufgeführt haben.", fügte Norbert Theobald an. In der Sache gehe es um fünf Menschen pro Tag, die in anderen Ländern registriert werden, nach Bayern kommen und jetzt eine Regierungskrise auslösen. „Die Situation hat sich extrem geändert, die Flüchtlingszahlen sind im Gegensatz zu 2015 weit heruntergegangen“.

„Ich wünsche uns Zeit für inhaltliche Diskussion und konsequente Entscheidungen, hinsichtlich schwerwiegender Problem, so Marion Kirzenberger.“ Eine ihrer Kernfragen ist: „Wie kann es gelingen, den Menschen die Angst zu nehmen und wieder die Anerkennung für das zu vermitteln, was sie leisten?“ Die Regierung müsse sich wieder den Themen widmen, die im Koalitionsvertrag stünden.

Wolfgang Netzer packt danach ein Umweltthema an. Er kritisierte insbesondere die Mobilitätspolitik der Kanzlerin. „Fernsehauftritte und Imagefilme zur Förderung der E-Mobile sind ins Leere gelaufen.“ Die Kanzlerin hätte von einer Million Fahrzeugen bis 2020 gesprochen – aber dazu gebe es zu wenig Anreize. Ein wichtiges Thema, dass die SPD am 26. Juli in einer Veranstaltung mit der entsprechenden Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter in Schwetzingen mit den Bürgern diskutieren möchte.

Radverkehr war für Peter Hippeli wichtig in der Diskussion. „Wenn ich, wie viele Jugendliche am Schloss vorbei mit dem Rad von der Zähringerstraße über die Ketscher Landstraße Richtung Einkaufzentrum oder TV-Stadion fahre, dann rasen die Rechtsabbieger Richtung Ketsch an mir vorbei“. Richtig gefährlich würde es, wenn die Ampeln auf Grün schalteten und Kinder auf dem Rad noch schnell über die Straße führen. „Hier gehört ein Zebrastreifen und eine rote Radspur hin, damit Autofahrer langsam fahren“.

Detlef Wartig forderte einen Kurswechsel in der Mobilität. „Wir brauchen keine Dreiliter SUW´s mit 400 PS.“ Es sei fatal auf immer größere und schwerere Autos zu setzen. Er möchte die Menschen in den ÖPNV bringen. „Da sollten wir investieren und jeder neue Bus sollte ein Elektrobus sein“, so seine Forderung.

In seinem Schlusswort forderte Manske seine Parteifreunde auf, diese spannende Diskussionen „mit den Bürgern“ zu führen. Wichtig für die SPD sei es, möglichst viele Menschen, Initiativen und gesellschaftliche Gruppen einzubeziehen und deren Wünsche und Sorgen ernst zu nehmen. „Die SPD führt keine Scheindiskussionen, wir wollen anpacken!“

 
 

Neza Yildirim

 

Roter Briefkasten

 

Daniel Born

 

WIR BEI FACEBOOK

 

News-Ticker

Debatte um besseren Schutz vor EU-Lebensmittelskandalen "Die nationalen Behörden müssen Problemfälle schneller dem europaweiten Schnellwarnsystem melden. Damit haben wir ein starkes Instrument an der Hand, um verunreinigte, falsch deklarierte oder gar gesundheitsgefährdende Produkte möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen", sagt die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior, Mitglied im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat am Dienstag,

Martin Dulig, SPD-Ostbeauftragter, fordert zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand die Einsetzung einer Wahrheitskommission, um damit die gesamtdeutsche Debatte über die Nachwendezeit voranzubringen: "Ich bin sicher, wenn wir im Osten in die Zukunft wollen, müssen wir erst einmal hinter uns die Geschichte aufräumen. Eine Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand muss dazu ein zentrales

Chance auf Korrektur der umstrittenen Urheberrechtsreform Eine knappe Mehrheit der Europaparlamentarier hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, die umstrittene Urheberrechtsreform zunächst gestoppt. Die Trilog-Verhandlungen über die neuen Vereinbarungen werden vorerst nicht starten. Kontrovers sind insbesondere die neuen Bestimmungen zu sogenannten Uploadfiltern. "Uploadfilter gefährden die Meinungsfreiheit. Algorithmen sind nicht in der Lage, eine Urheberrechtsverletzung von einer

Europäisches Parlament macht Weg frei für Reform der Bürgerinitiative Das Europäische Parlament hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, den Beginn der Verhandlungen über eine Reform der Europäischen Bürgerinitiative beschlossen. "Dass sich in den fünf Jahren mehr als acht Millionen Menschen an einer Europäischen Bürgerinitiative beteiligt haben, zeigt, wie stark der Bedarf nach direkter und grenzüberschreitender