Zugewinne im Wahlkreis mildern Enttäuschung nicht

Veröffentlicht am 23.09.2013 in Bundespolitik

Waghäusel. „Das ist nicht die Party, die ich mit euch feiern wollte – aber ich mag die Gästeliste!“ rief Daniel Born am Anfang seiner Rede den mehr als 150 Unterstützerinnen und Unterstützern zu, die zum Wahlabend in den Garten des Wiesentaler Hofs gekommen waren.

Auf der Großleinwand wurden die Ergebnisse übertragen und bereits nach der ersten Prognose war klar, dass dies nicht der Politikwechsel wird, für den die Anwesenden so hart gekämpft hatten. Das Ergebnis im Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen mit Zugewinnen über dem Landesschnitt sowohl bei der Erst- als auch der Zweitstimme kommentierte Born denn auch zurückhaltend: „Bei der Bundestagswahl tritt man als deutschlandweites Team an um einen Regierungsauftrag zu erhalten. Und ich bin vor Ort angetreten, um meine Heimat als Anwalt der Region in Berlin vertreten zu dürfen. Beide Wahlziele wurden nicht erreicht. Das ist ernüchternd.“ Gleichwohl, so Born, sind die überdurchschnittlichen Zuwächse in Bruchsal-Schwetzingen eine gute Motivation weiter zu arbeiten und für Mehrheiten zu kämpfen. Dass Schwarz/Gelb in Bruchsal-Schwetzingen mehr Stimmen als im Bundesschnitt verloren hat, sei ebenfalls erfreulich.

Die Kreisvorsitzenden aus Karlsruhe-Land und Rhein-Neckar, René Repasi und MdL Thomas Funk, lobten den Wahlkampf in Bruchsal-Schwetzingen. „Ihr habt viel Eindruck gemacht und großartig gekämpft. Daniel Born hat so viele Menschen erreicht und gezeigt, wie inhaltlich und menschlich stark die SPD ist“, so die beiden Kreisvorsitzenden in ihrer Rede.

 

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