Zum Rücktritt von Franz Müntefering

Veröffentlicht am 13.11.2007 in Bundespolitik

Stellungnahmen zum Abschied des Vizekanzlers

Ronald Pofalla (Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion): Wir haben großen Respekt vor der Entscheidung des Vizekanzlers, aus familiären Gründen von seinen Ämtern zurückzutreten. Gleichzeitig bedauern wir diese Entwicklung.

Michael Sommer (DGB-Chef):Wir haben nicht immer gut zusammengearbeitet, aber in vielen, vielen Fällen sehr vertrauensvoll. Er ist ein Mensch, der für seine politischen Überzeugungen steht, der nicht wackelt. Die Leute wussten, woran sie bei ihm waren.

Reinhard Bütikofer (Grünen-Vorsitzender): Ohne sein großes Engagement wären viele rot-grüne Reformen nicht zustande gekommen.

Klaus Brandner (SPD-Arbeitsmarktexperte) (sinngemäß): Münteferings Ausscheiden ist ein herber Verlust. Er war über Jahrzehnte eine tragende Säule der Sozialdemokratie. Die überaus erfolgreiche Arbeit Münteferings muss mit aller Kraft fortgesetzt werden.

Johannes Kahrs (Sprecher des Seeheimer Kreises) (sinngemäß): Die Entscheidung ist menschlich verständlich aber politisch bedauerlich. Ich denke nicht, dass der Rücktritt eine Auswirkung auf den Kurs der SPD haben wird. Die große Koalition wird bis zum Ende der Legislaturperiode halten.

Edmund Stoiber (ehemaliger CSU-Chef): Ich habe Respekt vor der beachtlichen politischen und persönlichen Leistung Münteferings. Als traditioneller Sozialdemokrat hat Müntefering den Wandel der Zeit und die Reformnotwendigkeit erkannt.

 

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Daniel Born

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