Daniel Born will mehr Kurzzeit- und Tagespflegeplätze: „Ohne gute Pflege sind wir alle arm dran“

Veröffentlicht am 28.12.2020 in Wahlkreis

Dass gute Pflege uns alle angeht, ist für den Schwetzinger Landtagsabgeordneten Daniel Born klar. Auf einer Online-Veranstaltung der Reilinger SPD sprach sich der Wahlkreisabgeordnete für mehr Kurzzeit- und Tagespflegepflätze ausgesprochen.

Reilingen. Landtagsabgeordneter Daniel Born hat sich beim Online-Forum des SPD-Ortsvereins Reilingen für mehr Kurzzeit- und Tagespflegeplätze ausgesprochen. „Es ist verheerend, dass schon heute der steigende Bedarf an Kurzzeit- und Tagespflegeplätzen nicht gedeckt werden kann. In der kommenden Legislaturperiode muss deshalb die Landesförderung in diesem Bereich massiv erhöht werden“, antwortete der hiesige Wahlkreisabgeordnete auf eine Teilnehmerfrage, was das Land im Bereich Pflege tun könne.

Mit der Kurzeit- und Tagespflege könnten nicht nur Familien entlastet werden, sie helfe auch dabei, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange daheim bleiben können und trotzdem gut versorgt sind. Hierzu gehöre für ihn auch die ambulanten Dienste auszubauen, damit Pflegeberechtigte und ihre Angehörigen ihre Rechtsansprüche nicht nur auf dem Papier hätten, sondern tatsächlich Unterstützung erfahren würden.

Born stellte in seinem Eingangsstatement klar, warum ihm die Pflegepolitik so am Herzen liege. „Ohne gute Pflege sind wir alle arm dran. Pflege ist Teil der Selbstbestimmung, der Teilhabe und der Würde. Wer eine inklusive Gesellschaft will, Lebensleistung wertschätzt und Familien entlasten möchte, der muss eine kluge und funktionierende Pflegepolitik anbieten.“

Für Born ist Pflegepolitik darum auch ein klassisches Querschnittsthema, das alle Politikbereiche umfasst. „Als Wohnungspolitiker spielt Pflege immer für mich eine zentrale Rolle, denn 300.000 der etwa 400.000 Gepflegten in Baden-Württemberg wohnen zuhause. Wenn ich also mehr barrierefreie Wohnungen fordere, dann nicht, um irgendein statistisches Ziel zu erreichen, sondern um ganz konkret den Lebensort von Gepflegten und den Arbeitsplatz von Pflegern so zu gestalten, dass er zum Leben passt und nicht umgekehrt“, erläutert der SPD-Politiker.

Für ihn sind darum auch innovative Konzepte mit neuen Mehrgenerationen-Wohnformen, Pflege-Wohngemeinschaften und Initiativen wie „Hilfe statt Miete“ neue wertvolle Wege, die weiterzuentwickeln sind.

In der von SPD-Ortsvereinsvorsitzendem Dieter Rösch geleiteten Diskussionsrunde wurde auch noch die SPD-Forderung nach einem Wiedereinstieg des Landes bei der Förderung des Baus von Pflegeeinrichtungen und die Unterstützung der Kommunen bei der Pflegeplanung diskutiert. Gerade hier, so wurde deutlich, versprechen sich die Teilnehmer eine positive Entwicklung durch eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Land und Kommune.

„Um gute Pflege sicherzustellen müssen wir als Land die Stadt- und Landkreise bei der Pflegeplanung unterstützen und ganz konkret wieder in die Bauförderung zurückfinden. Besonders bewährt haben sich die Pflegestützpunkte mit ihren vielfältigen Aufgaben. Hier müssen wir weiter ausbauen und zusätzliche Pflegelotsen schaffen, die als Ansprechpartner für pflegende Angehörige Hilfe leisten können“, erklärte Daniel Born das Gesamtkonzept.

 

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