Daniel Born will Verkehrskreisel im Land summen und brummen lassen

Veröffentlicht am 23.06.2018 in Pressemitteilungen

Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born, Mitglied im baden-württembergischen Umweltausschuss, fordert die Landesregierung auf, Verkehrskreiselinnenflächen stärker zu ökologisch wertvollen Magerwiesen oder Blühflächen aufzuwerten.

Stuttgart.  Born erklärt sein Vorhaben: „Wer mit offenen Augen durch unser Land fährt bemerkt, es gibt zahlreiche Kreisel – manche von ihnen sind künstlerisch gestaltet, andere sind einfach mit Kies bedeckt. Da schlummert ein großes ungenutztes Potential für die Erhaltung und die Erhöhung der Biodiversität. Wie die Antwort auf meinen Antrag an die Landesregierung gezeigt hat, liegt fast die Hälfte der Kreisinnenflächen in der Verantwortung des Landes. Wird das Land hier nicht tätig, verspielt es eine große Chance, kostengünstig Flächen für Kleintiere und Fluginsekten zu schaffen und so einen klugen Beitrag gegen das Bienen- und Insektensterben zu leisten.

Born fordert aber nicht nur das Land auf, bei den eigenen Kreiseln tätig zu werden, die grün-schwarze Landesregierung soll auch ein Förderprogramm für Kommunen, Landkreise und kreisfreie Städte für die ökologische Aufwertung von Kreiselinnenflächen auflegen. „Es wäre doch gut, die Kreisel summen und brummen zu lassen – denn genau darum geht es. Wir müssen vorhandene Flächen nachhaltig denken und sinnvoll nutzen – und die Biodiversität könnte gerade in den Kreiselinnenflächen einen guten Boden bekommen.“ so der SPD-Politiker.

Daniel Born hat in Stuttgart nachgehakt und die Landesregierung musste einräumen, dass sie überhaupt nicht weiß, wie viele ihrer eigenen Flächen als Magerwiese oder Blühwiese eingerichtet wurden und inwieweit ihre diesbezüglichen Fördermittel dafür genutzt und in den letzten Jahren zur Umgestaltung eingesetzt wurden. Ebenso fehlen Angaben zu Fördersummenbeträgen oder zu der Anzahl ökologisch aufgewerteter Kreiselinnenflächen. Daniel Born kritisiert: „Die Landesregierung ist hier bei einer guten ökologischen Chance voll im Blindflug. Dabei sollte sie jedes Mosaiksteinchen, das dem Insektensterben entgegenwirkt, voll ausnutzen.“

 

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