Das Rückgrat der Sicherheit

Veröffentlicht am 12.01.2010 in Presseecho

Vor-Ort-Gespräch: MdL Rosa Grünstein (SPD) zu Besuch im Schwetzinger Polizeirevier

"Unsere Polizei ist das Rückgrat der Sicherheit im Land, daher darf es keine Innere Sicherheit nach Kassenlage geben", sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Rosa Grünstein anlässlich eines Besuchs bei der Schwetzinger Polizei. Um einen Eindruck von den Auswirkungen der Polizeireformen der letzten Jahre zu bekommen, traf sich die Abgeordnete zu einem Gespräch mit Heinz-Günther Fischer, dem Leiter der Schwetzinger Krimininalpolizei, und Hubert Böllinger, dem Schwetzinger Revierleiter.

Neben der personellen und technischen Ausstattung wurden auch andere Themen wie die lokale Kriminalstatistik, die Präventionsarbeit und die Zusammenarbeit mit allen Kommunen im Revier thematisiert.

Die SPD-Abgeordnete beklagt seit langem die Stellenstreichungen bei der Polizei durch die Landesregierung in den letzten Jahren. Die Tatsache, dass infolge des Terrorismus in den 1970er Jahren vermehrt Polizeistellen geschaffen worden sind und viele der damals verbeamteten Polizisten in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen, ist bekannt. Umso wichtiger ist, dass die Landesregierung von ihren Stellenstreichungen absieht und neue Polizeibeamten einstellt, damit die Älteren den Jüngeren noch ihre Erfahrungen weitergeben können. Der hohe Altersschnitt der Polizei in Baden-Württemberg ist nach Ansicht von Rosa Grünstein ganz klar eine Folge von zu wenigen Neueinstellungen. "Vor dem Hintergrund, dass die Aufgaben und Erwartungen an die Polizei stetig anwachsen, ist ein Kurswechsel der Landesregierung zwingend erforderlich", so die Landtagsabgeordnete Grünstein.

Im weiteren Verlauf wurde das Thema Jugendkriminalität besprochen. "Die Jugend ist besser als ihr Ruf", so Revierleiter Böllinger. "Für die aus den Großstädten bekannten Exzesse gibt es im Revier keine Belege." Die Zusammenarbeit zwischen der Polizei, den Verwaltungen und den Verantwortlichen in der Jugendhilfe sowie die intensive Präventionsarbeit, unter anderem an den Schulen, zeigen offensichtlich sehr gute Erfolge.

MdL Rosa Grünstein bedankte sich für das informative Gespräch und nahm viele Anregungen und Hausaufgaben für ihre Arbeit mit nach Stuttgart. ck

Quelle: Schwetzinger Zeitung 30. Dezember 2009

 

Roter Briefkasten

Daniel Born

WIR BEI FACEBOOK

News-Ticker

Wir wollen ein starkes, soziales Land für uns alle - mit Respekt voreinander und ein "Füreinander" in ganz Europa. Zukunft wird jetzt gemacht. Wie wir morgen leben, entscheidet sich hier und jetzt. Wir sehen gerade: Eine starke Gesellschaft für alle, ein zupackender und effektiver Staat, öffentliche Investitionen in Infrastruktur, Wissenschaft und Forschung, eine kraftvolle Wirtschaft,

Seit 50 Jahren eine Erfolgsgeschichte: Die von der ersten sozialliberalen Koalition begonnene Städtebauförderung ist unverzichtbarer Bestandteil kommunaler Stadtentwicklung. Es war immer eine Stärke des Programms, dass unter dem Dach der Städtebauförderung die Entscheidungen vor Ort getroffen worden sind. Auf diesem Weg haben mittlerweile 3.900 Kommunen eine Zukunftsperspektive entwickeln können. Genau diese Dynamik gilt es während

Im Vorfeld des Europatages am 9. Mai treffen sich Vertreter der EU- Mitgliedstaaten sowie ihre Staats- und Regierungschefs im Rahmen des Sozialgipfels am 7. und 8. Mai in Porto. Ziel der Zusammenkunft ist es, die Zukunft des europäischen Sozialmodells bis 2030 zu klären. Dazu der Europabeauftragte des SPD-Parteivorstands Udo Bullmann: "Der Sozialgipfel in Portoist das

06.05.2021 09:33
Für starke Betriebsräte.
Heute behandelt der Deutsche Bundestag das Betriebsrätemodernisierungsgesetz in erster Lesung. Mit dem Gesetz soll die Gründung von Betriebsräten einfacher und sicherer werden. Mitarbeitende, die einen Betriebsrat gründen wollen, werden früher geschützt. Mitbestimmungsrechte werden ausgeweitet und digitale Betriebsratsarbeit geregelt. "Wenn Beschäftigte sich zusammenschließen, einen Betriebsrat gründen und durch Tarifverträge geschützt sind, meistern sie Strukturveränderungen und Krisen