Erstmals Mitgliederentscheid zur SPD-Bundestagskandidatur in Schwetzingen

Veröffentlicht am 27.08.2012 in Aus dem Parteileben

Daniel Born und Werner Henn stellen sich Mitgliedervotum im "Spargelwahlkreis"

Die SPD-Kreisverbände Rhein-Neckar und Karlsruhe-Land läuten die Bundestagswahlen 2013 im gemeinsamen Wahlkreis Bruchsal/Schwetzingen, dem sog. „Spargelwahlkreis“ mit der Aufstellung des Bundestagskandidaten ein. Ganz im Sinne der ausgerufenen Basisnähe möchten die beiden SPD-Kreisverbände jedem Mitglied die Möglichkeit geben, über den Kandidaten mitzuentscheiden.

Mit Daniel Born und Werner Henn stehen bereits zwei Bewerber für die Kandidatenaufstellung im „Spargelwahlkreis“ in den Startlöchern. Der 36-jährige Jurist Daniel Born ist als Führungskraft bei der Agentur für Arbeit Karlsruhe beschäftigt. Seit 2005 ist er SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Oberhausen-Rheinhausen, wo er auch dem Gemeinderat angehört. Ehrenamtlich engagiert sich Born in der evangelischen Kirchengemeinde Waghäusel und als Jugendschutzprüfer bei der FSK.
Der 55jährige Werner Henn arbeitet als Redakteur beim Fernsehsender arte. 1982 vor der rumänischen Diktatur geflohen engagiert er sich seit 1998 in Baden-Baden als SPD-Stadtverbandsvorsitzender und seit 2004 als Stadtrat. Bei der Bundestagswahl 2009 trat er erstmalig im Wahlkreis Bruchsal/Schwetzingen für den Deutschen Bundestag an. Außerdem ist Werner Henn gewerkschaftlich engagiert und setzt sich als Vorsitzender der Europa-Union im Kreisverband Baden-Baden/Rastatt für die europäische Idee ein.

Das Aufstellungsverfahren vollzieht sich in drei Stufen: Nach diversen Vorstellungsrunden der Kandidierenden in den Ortsvereinen findet eine Befragung aller Mitglieder darüber statt, wer Bundestagskandidat für den Wahlkreis 278 Bruchsal/Schwetzingen werden soll. Am Ende steht die Nominierung des von den Mitgliedern bestimmten Kandidaten auf einer Wahlkreisvollversammlung.

Die SPD in Schwetzingen veranstaltet ihre Vorstellungsrunde am Mittwoch, den 12.09. ab 19.30 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte (Hebelstraße 6). Moderiert wird diese Diskussionsveranstaltung vom Ortsvereinsvorsitzenden Simon Abraham. Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen, zu kommen und Fragen zu stellen.

„Bei der SPD heißt Demokratie Mitmachen und Mitentscheiden. Dies gilt sowohl für unsere Inhalte als auch für die Besetzung unserer Ämter. Deshalb soll die Basis über den künftigen SPD-Bundestagskandidaten entscheiden. Aber auch Nichtmitglieder sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Auch ihre Meinung wird gehört werden.“, freut sich Abraham.

 

Roter Briefkasten

Daniel Born

WIR BEI FACEBOOK

News-Ticker

Die SPD-Bundestagsfraktion schlägt ein Bundesförderprogramm Mobilfunk vor, um die Regionen zu versorgen, in denen sich Investitionen für Telekommunikationsunternehmen finanziell nicht rentieren. Dort, wo der Marktausbau versagt, muss der Staat eingreifen und für die Infrastruktur Sorge tragen. Nur so können die sogenannten weißen Flecken geschlossen werden. "Noch immer gibt es zahlreiche Funklöcher in Deutschland. Ursächlich hierfür

Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischen Frauen (ASF) Maria Noichl erklärt: Wie in jedem Jahr bedeutet dieses Datum, dass Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen bis zu diesem Tag umsonst gearbeitet haben. Bedingt wird dies durch einen nach wie vor bestehenden Gender Pay Gap von 21 Prozent in Deutschland, einem der größten in der ganzen

Anlässlich der Einigung der Koalition erklärt der Vorsitzende von Selbst Aktiv Karl Finke: Das Bundesverfassungsgericht hatte mit seinem Urteil vom 29. Januar 2019 die Aufrechterhaltung von Wahlrechtsausschlüssen für Menschen, die unter Vollbetreuung aller Angelegenheiten stehen, für verfassungswidrig erklärt. Dies gilt auch für Straftäter, die wegen Schuldunfähigkeit in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind. Die Karlsruher

Exklusiv-Interview mit Vizekanzler Olaf Scholz Der Bundesfinanzminister erläutert für spdfraktion.de das sozialdemokratische Konzept eines sozialen Europas und begründet, weshalb eine Reform des Sozialstaates notwendig ist. Das ganze Interview auf spdfraktion.de