„Politics in da Box“: Klima, Mieten und Upoloadfilter diskutiert

Veröffentlicht am 04.07.2019 in Aktuelles

Landtagsabgeordneter Daniel Born (SPD) hat einmal mehr zu seinem Angebot „politics in da box“ ins Hockenheimer Wahlkreisbüro eingeladen. Bei Pizza und Getränken nutzten Jugendliche aus der Region die Gelegenheit, um miteinander und mit dem SPD-Politiker ins Gespräch zu kommen. Einige von ihnen waren schon bei vorangegangenen Veranstaltungen dabei, andere das erste Mal.

Hockenheim. Es gab eine Box mit dem vom jungen Team vorbereiteten Fragen – aber nur als Impuls für den breiten Themenkanon des Abends. Denn von Klimaschutz über Europawahlen bis zu Uploadfiltern wurden direkt von den jungen Leuten spannende Punkte auf die Agenda gesetzt.

Beim Thema Radwege trafen sich Profis: denn sowohl die Jugendlichen als auch der SPD-Landtagsabgeordnete sind mit dem Fahrrad im Wahlkreis unterwegs. Wo kann die Beschilderung besser sein, wo sieht man sie kaum? „Ein gutes Radwegenetz lebt auch von der Schwarmintelligenz. Da ist es wichtig, immer wieder Verbesserungsmöglichkeiten zu melden. Ich mache das gleich nach diesem Abend wieder einmal.“ ermuntert der SPD-Abgeordnete die Jugendlichen, immer wieder Rückmeldung zu geben und sich ganz konkret zu beteiligen.

 

Besonders hitzig wurde vor allem die momentane Wohnungssituation in Deutschland gerade für junge Familien und Studierende diskutiert. „Zu beobachten wie junge Leute an dieses aktuelle Thema rangehen und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden, ist einfach super. Eine Stadt oder Gemeinde in der alle – egal wie alt oder jung – ihren Wohnraum finden, ist eine zentrale Zukunftsfrage. Und heute abend wurden kluge Antworten gefunden wie beispielsweise mehr Mehrgenerationenwohnen, Aufstockungen durch Holzbauweise und neue Genossenschaften.“, so Daniel Born. Ideen gab es auch für Maßnahmen gegen die steigenden Mieten, die gerade für immer mehr junge Menschen zum Armutsrisiko werden.

 

Neben ernsten Themen wie diesen, kam aber auch der „HoggeneHotspot“ sehr gut bei den Teilnehmern an und auch spaßigere Themen wie die entscheidende Frage ob „Filme oder Serien“ und die beste nicht-umsetzbare politische Idee kamen aufs Tableau. „Mir gefällt die Unkompliziertheit an „politics in da box““, berichtet einer der Teilnehmer „Wir kommen zusammen, kennen uns vielleicht noch gar nicht und trotzdem kann man direkt offen über die Themen diskutieren, die einen gerade beschäftigen und dabei ist es ganz egal, ob es um die Gesellschaft oder mich persönlich geht.“

 

Auch Daniel Born freut sich, dass sein Angebot so großen Anklang findet: „Es ist schön zu wissen, dass das Format dieser Veranstaltung auf solch großen Zuspruch trifft.“

 

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