SPD-Politiker besuchen die Firma Notion Systems in Schwetzingen

Veröffentlicht am 08.05.2019 in Ortsverein

Erst Dialysezentrum, dann Schule und jetzt werden in der Carl-Benz-Straße Hochpräzisionsdrucker hergestellt. „Notion Systems“ heißt das junge Unternehmen, das 2012 von vier Ingenieuren und Physikern gegründet wurde. Bei einem Betriebsbesuch haben sich der Landtagsabgeordnete Daniel Born, seine Bundestagskollegin Saskia Esken aus Calw und Gemeinderatskandidat Norbert Theobald über das aufstrebende Unternehmen informiert.

Bei einem Rundgang zeigten die Geschäftsführer Dr. Michael Doran, Carsten Schimansky und Konstruktionsleiter Jens Münkel ihrer Drucker. Das Unternehmen produziert spezielle 3D-Drucker für Universitäten, aber auch Hochpräzisionsdrucker für das Bedrucken von Leiterplatten in der Elektronik. Durch diese neue Technologie werden nur noch etwa die Hälfte der bisherigen Menge an Lötstopplack benötigt. „Zu den Kunden des Unternehmens zählen große deutsche Automobilkonzerne“, so Michael Doran.

 

Saskia Esken, stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe „Digitale Agenda“ der SPD-Bundestagsfraktion, ist von der Technik beeindruckt: „Hier werden kluge, nachhaltige Verfahren entwickelt, die weltweit gefragt sind“.

 

Im Gespräch wurden aber auch schnell die Herausforderungen deutlich, vor denen junge Unternehmen in Deutschland stehen. So sei es schwierig bei den Bedingungen am deutschen Kapitalmarkt mit internationalen Konkurrenten Schritt zu halten. Und der Fachkräftemangel sei auch in der attraktiven Metropolregion zu spüren. Daniel Born ist arbeitsmarktpolitischer Sprecher seiner Fraktion und betont, dass dringend ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz benötigt wird. „Die Unternehmen im Land suchen händeringend qualifiziertes Personal und die CDU im Bund verliert Zeit.“ 

Esken wies außerdem auf die verbesserten Möglichkeiten zur Weiterbildung von Mitarbeitern durch das Qualifizierungschancengesetz hin: „Im digitalen Wandel werden berufliche Qualifikation und stete Weiterbildung immer wichtiger. So bekommen auch gering qualifizierte Beschäftigte eine Chance, ihren Berufsabschluss nachzuholen, andere können ihre Kompetenzen auffrischen. Weiterbildungskosten können mit bis zu 100 Prozent bezuschusst werden. Damit unterstützen wir Unternehmen dabei, in die Entwicklung ihrer Mitarbeiter zu investieren. Sogar die Lohnkosten können während der Weiterbildung bis zu 75 Prozent bezuschusst werden", betont die Bundestagsabgeordnete.

 

Roter Briefkasten

Daniel Born

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