Stellungnahme Schenkung eines Kunstwerkes im öffentlichen Raum für den Kreisel Nadlerstraße

Veröffentlicht am 19.12.2011 in Gemeinderatsfraktion

Stellungnahme von Hans-Peter Müller für die SPD-Gemeinderatsfraktion

Herr Oberbürgermeister,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

über Kunst, vor allem Kunst im öffentlichen Raum lässt sich bekannter weise streiten, Geschmäcker sind verschieden. Ich möchte an dieser Stelle nur an die Zyklen „Kunst im Wege stehend“ erinnern.
Heute aber geht es nicht um im Wege stehend, sondern um ein Kunstwerk, welches auf dem noch immer umstrittenen Kreisel, sprich Kreisverkehrsplatz Nadlerstraße, geht. Ein renommierter Künstler hat einen internen Wettbewerb für sich entschieden. Die Unternehmensgruppe Pfitzenmeier stiftet der Stadt Schwetzingen ein Kunstwerk, alles in allem wird der Etat der Stadt gering belastet. So weit, so gut. Dass man es nicht jedem Recht machen kann ist bereits erwähnt, bekannt. Was möchte das Kunstwerk ausdrücken?
Eine große Reckstange mit einem Turner, sehr gegenständlich soll, die bewegte Stadt dokumentieren, das Reck selbst könnte oder soll ein Stadttor zeigen, also den Eingang in eine bewegte Stadt. Als Vorstand des hier größten Vereins, dem TV Schwetzingen 1864, könnte man es als Homage widmen. Es könnte bereits Werbung für das Internationale Deutsche Turnfest sein, welches in der Metropolregion Rhein-Neckar stattfindet. Passt auch zum 150jährigen TV-Vereins-Jubiläum im Jahre 2014. Man könnte auch eine gewisse synchrone Verbindung zu der Kunst am Bismarck Platz, auch Stadteingang, herstellen.
Aber, der Bürgerwunsch auf Öffnung des Kreisels in die Nordstadt ist nach wie vor vorhanden und nun darauf ein Kunstwerk? Irgendwie beißen sich die positiven und negativen Aspekte.
Die Fraktion der SPD könnte sich durchaus vorstellen, dass mit der Öffnung des Kreisels die Kunst nicht so sehr in den Vordergrund gerückt wird, bzw. nicht so kritisch gesehen wird.
Da wir in der Fraktion nicht alle meine Meinung teilen, ich stehe dem Kunstwerk positiv gegenüber, werden wir auch nicht geschlossen der Verwaltungsvorlage zustimmen.

Für die SPD-Fraktion
Hans-Peter Müller

 

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Daniel Born

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