Wer wird angenommen - wer nicht?

Veröffentlicht am 23.02.2010 in Kreistagsfraktion

Berufliche Schulen: SPD-Fraktion fragt nach, wie es um die Anmeldungen und die Sicherheit steht

Nach den Diskussionen der letzten Monate um die Notwendigkeit zusätzlicher Bildungsgänge an Berufsschulen will die SPD-Kreistagsfraktion jetzt von der Verwaltung wissen, wie die Anmeldesituation für das laufende Schuljahr verlaufen ist: Wie viele Plätze gab es in den verschiedenen Bildungsgängen und wie viele Bewerbungen gingen ein? Weiter will die SPD wissen, woher die "Angenommenen" kommen: aus Realschulen, Gymnasien oder aus anderen Bildungsabschlüssen?

Natürlich interessieren auch die Aufnahmekriterien und die Zahl derer, die in andere Einrichtungen verwiesen werden, oder derer, die überhaupt nicht "bedient" werden konnten. "Die Zahlen möchte unsere Fraktion dazu nutzen, das schulische Angebot der Nachfrage besser anpassen zu können", so der schulpolitische Sprecher Hans-Jürgen Krieger (Schriesheim) in einer Presseerklärung seiner Fraktion.

In dem Zusammenhang interessiert die SPD auch die aktuelle Lehrer- und Unterrichtsversorgung in den beruflichen Schulen. Diese Anfrage sei schon einige Monate alt und werde nun im kommenden Schul- und Kulturausschuss beantwortet, erklären die Sozialdemokraten: "Dann wird sicher deutlich, dass neue Bildungsgänge nur in Gang kommen, wenn die notwendigen Lehrer vom Land zur Verfügung gestellt werden", weiß Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Göck (Brühl) von "Lehrermangel" insbesondere in Schwetzingen.

Wurden Maßnahmen ergriffen?

An den Schulträger selber richtet sich die Anfrage, welche von den in der Folge der Ereignisse von Winnenden vorgeschlagenen Maßnahmen ("Andriof-Bericht" und ähnliches) an den kreiseigenen Schulen durchgeführt wurden und welche noch umgesetzt werden sollen. "Zwar können solche baulichen Maßnahmen keine hundertprozentige Sicherheit bringen, aber wir wollen das Risiko zu minimieren versuchen", so Göck weiter, der auch auf den erfolgreichen Antrag seiner Fraktion verwies, an den Schulen jeweils einen Schul-Sozialarbeiter zu installieren, um mehr Vorfeldarbeit zu leisten.

Der Landkreis ist auch für die Einschulungsuntersuchung der jüngsten Schüler zuständig. Sie wird vom Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamts durchgeführt. Die SPD-Kreistagsfraktion interessiert nun, ob mit den vorhandenen Ressourcen alle Kinder erfasst werden könnten. Weiter will die Fraktion wissen, bei wie vielen Kindern Entwicklungsauffälligkeiten oder Förderbedarfe festgestellt worden seien, welche Fördermaßnahmen angeboten wurden und in wie vielen Fällen es Rückstellungen beziehungsweise Sonderbeschulungen gab. Schließlich möchte die SPD wissen, in welchem Umfang Kinder, die keine Tageseinrichtung besuchen, erfasst werden, und ob es Akzeptanzprobleme bei Eltern oder Erzieherinnen gebe.

Quelle: Schwetzinger Zeitung 23. Februar 2010

 

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Daniel Born

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