Allein gegen alle – parteilose freie Wähler üben den Sturm im Wasserglas

Veröffentlicht am 21.03.2018 in Fraktion

„Es ist schon bedauerlich mit welcher Substanzlosigkeit manche Anträge im Gemeinderat vorgelegt werden“, so SPD-Stadträtin Monika Maier-Kuhn. Damit meint sie den Antrag der SFW zur Aufhübschung der Fußgängerzone. Im Nachklapp haben freie Wähler alle anderen Parteien im Gemeinderat gescholten und „Missverständnisse“ bei der Interpretation ihres Antrags mokiert.

„Im Antrag steht zwar die Forderung nach einem Konzept, aber in der Einleitung dazu werden Bodenplatten und Beleuchtung ausgeführt“, so SPD-Stadtrat Simon Abraham. Es sei schon abenteuerlich, wie wenig Gesamtverantwortung von manchen Stadtratskollegen für ein Projekt übernommen werde. „Die sind zum Teil schon Jahre im Gemeinderat und verstehen es immer noch nicht“, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende. Maier-Kuhn merkte an, dass die Mannheimer Straße im vorderen Bereich schon Jahre im Fokus der Verwaltung läge. Denn hier gehe es nicht nur um ein „Lichtkonzept“, sondern um eine Komplettsanierung, insbesondere um Tiefbauarbeiten. Kanäle und Leitungsführung müssten modernisiert werden. „Wenn Abwasserkanäle alt werden, sickert Schmutzwasser ins Erdreich und die Umwelt ist gefährdet – da muss man was tun“, so die Stadträtin. Ebenso sollte im Zeitalter der Digitalisierung Glasfaser verlegt werden. Nicht anderes plane man zur Zeit für die Karlsruher Straße.

Simon Abraham möchte sich in diesem Zusammenhang richtig verstanden wissen. „Bei einem solchen Sanierungskonzept frage ich natürlich nach Kosten“, denn Kanalbauten werden einen anderen Preis aufrufen, als der Austausch von ein paar LED-Strahlern“.

 

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Daniel Born

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