Bürger diskutierten über Luftbild von Schwetzingen

Veröffentlicht am 26.02.2019 in Fraktion

Gute Diskussionen und Zuspruch gab es beim Bürgerdialog „Talk uff da Gass“ der SPD-Schwetzingen am vergangenen Samstag. Die Gemeinderäte hatten eine Luftaufnahme der Stadt großflächig ausgedruckt und konnten die Brennpunkte so direkt anzeigen.

Zustimmung gab es für die Idee der Verwaltung, das Rothackersche Haus zu erhalten und als Museums- und Veranstaltungsgebäude zu nutzen. „Wir müssen das Haus den Bürgern wieder zugänglich machen“, so der Fraktionsvorsitzende Robin Pitsch. Es sei der richtige Weg gewesen kein Hotel zu bauen“, formulierte es ein Bürger. Da die umliegenden Parkhäuser nicht barrierefrei ausgebaut würden, sei ein ebenerdiger Parkplatz von Nöten.

Doch die Sanierung des Rothackerschen Hauses könne man nicht isoliert sehen, so Sabine Rebmann. „Wir wollen das gesamte Areal mit Messplatz und dem Gelände der Spargelgenossenschaft entwickeln“, so die Stadträtin. Das freie Gelände soll nach Wunsch der Sozialdemokraten mit städtischen Wohnungen bebaut werden, „bei dem der Gemeinderat die Mieten festlegen kann“. Dies sei ein kommunaler Beitrag zur angespannten Wohnungssituation in der Innenstadt.

Parkprobleme in der Guttenberg- und Grenzhöferstraße diskutierte Stadtrat Hans-Peter Müller mit Anwohnern anhand der Luftaufnahme. Er versprach, die Beschwerden an den Leiter des Ordnungsamtes weiterzuleiten.

Auch das Thema Ganztagsgrundschule und individuelle Betreuung war angesichts der abgewendeten Schulbezirksänderung ein Thema. Gerade die Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen sei ausbaufähig. Vor allem der Raumbedarf müsse verbessert werden. „Die angedachte Lösung mit Containern in der Nordstadtschule ist nicht ideal“, gibt Fraktionsvorsitzender Robin Pitsch zu. „Aber dieser Übergangslösung werden wir zustimmen“. Grundsätzlich sei die SPD nicht zufrieden mit der Situation. Man hätte mit dem Beschluss des Schulentwicklungsplanes vor knapp drei Jahren bereits diese Tendenzen und Probleme bei den Raumkapazitäten gesehen und angemahnt. Auch die Stadtverwaltung hätte damals das Problem erkannt. „Leider haben sich die Raumsituation an Nordstadt-, Zeyher- und Südstadtschule immer noch nicht verbessert“, so Pitsch. Auch konkrete Planungen würden fehlen. „Deshalb müssen wir da jetzt ran und kurzfristig Raumkapazitäten schaffen“, meint Stadträtin Monika Maier-Kuhn. Bei der mittelfristigen Lösung im kommunalen Bildungs- und Betreuungsbereich erneuert sie die jahrelange Forderung der SPD nach einer gut ausgestatteten und gebundenen Ganztagesgrundschule in Schwetzingen. Für die Eltern sei diese Schulform, im Gegensatz zu Hort und Kernzeit kostenlos und wird vom Land finanziert. „Da wird es viele Eltern geben, die das Angebot gerne annehmen würden, um den Geldbeutel zu entlasten“, so der Fraktionsvorsitzende.

 

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