Daniel Born: „Bürgerbus fährt für Nachhaltigkeit und Zusammenhalt“

Veröffentlicht am 12.08.2020 in Aktuelles

Uwe Hornung im Gespräch mit Sascha Binder und Daniel Born (Bild: kso)

Bereits seit 2016 existiert der Bürgerbusverein Plankstadt e.V. und bereichert seither das öffentliche Nahverkehrsangebot in Plankstadt nachhaltig. Achtzehn Mal am Tag und das an sechs Tagen je Woche befährt der Bürgerbus eine Rundstrecke von 6,2 Kilometern Länge. In Plankstadt ist so ein verlässliches und gut nutzbares ÖPNV-Angebot aus bürgerschaftlichem Engagement gewachsen.

Plankstadt. Das Angebot des Bürgerbusses verbindet die Plankstädter Gemeindemitte vor der Kirche mit den vielen Wohngebieten, den Sportanlagen, dem Supemrarkt oder dem Friedhof. Dabei wird jeweils an 17 verschiedenen Haltepunkten gestoppt und den Mitfahrenden die Möglichkeit zum Ein- oder Ausstieg gewährt. Verantwortlich für den operativen Busbetrieb sind unter normalen Umständen 12 Busfahrer, unter Corona-Bedingungen sind derzeit nur 10 Fahrer aktiv.

Dennoch wird das zuvor beschriebene Regelprogramm uneingeschränkt durchgeführt. Um dieses überragende ehrenamtliche Engagement in diesen schwierigen Zeiten zu würdigen, statteten der Schwetzinger SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born und sein Kollege Sascha Binder, der zudem Generalsekretär der Landes-SPD und Präsident des Landesverbands der Bürgerbusvereine in Baden-Württemberg ist, dem Bürgerbusverein einen Besuch ab. „In unserer Region gibt es zahlreiche gute Ideen. Unter all den Aktivitäten ist der Bürgerbusverein Plankstadt für mich immer wieder ein Highlight. Der Bürgerbus steht für Nachhaltigkeit und Zusmamenhalt.“, betonte Born als zuständiger Wahlkreisabgeordneter schon bei der Begrüßung.

Auch der Bürgermeister der Gemeinde Plankstadt Nils Drescher, der bisweilen selbst samstags den Bus des Vereins steuert, ließ es sich nicht nehmen, die beiden Abgeordneten zu begrüßen und das besonders partnerschaftliche Verhältnis zwischen Stadtverwaltung und Bürgerbusverein in Plankstadt zu betonen. Unter einer Vielzahl von Themen, die von beiden Seiten fragend in die Diskussion eingebracht wurden, durften zwei Punkte natürlich nicht fehlen: Welche Auswirkungen die Corona-Krise auf den Bürgerbusverein hat, wollten Born und Binder verstehen. Und warum man denn im Rahmen der gerade laufenden Beschaffung eines neuen Busses für den Plankstadter Verein immer noch nicht auf ein ausgereiftes Angebot elektrisch oder Gas-betriebener Alternativen zugreifen könne, war für die Vertreter des Bürgerbusvereins eine wesentliche Frage. Nach zwei Stunden intensiven Austauschs waren zwar nicht alle Fragen beantwortet, aber Gastgeber und Gäste trennten sich mit dem guten Gefühl, ihre jeweilige Ehrenamtstätigkeit im ÖPNV mit wertvollen Informationen angereichert zu haben.

 

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