Kreisrätin Monika Maier-Kuhn besucht SPD-Senioren

Veröffentlicht am 07.02.2019 in Ortsverein

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus war wieder gut besucht, denn Monika Maier-Kuhn sollte über ihre Erfahrung als Kreisrätin berichten. „Wir wollen uns weiter für einen bürgernahen und gemeindefreundlichen Rhein-Neckar-Kreis einsetzen“, betont die Schwetzingerin am Anfang ihres Vortrages. Auf einem Flipchart macht sie ihre Ausführungen bildlich deutlich. Allein 260 Mio. Euro an Kreisumlageaufkommen erhält der Rhein-Neckar-Kreis von den Gemeinden. Im neuen Kernhaushalt hätte man aber eine Neuverschuldung von 70 Mio. Euro zu verzeichnen. Liquide Mittel seien davon 35,3 Mio. Euro.

„Die SPD im Kreis steht für angemessene Abfallgebühren und geringe finanzielle Umlagen aus den Gemeinden“, betont sie. Denn Bürgerinnen und Bürger sollten sich wichtige Investitionen in ihren Gemeinden leisten können, so auch Schwetzingen.

„Wir kümmern uns um die Bürger aller Gemeinden und brauchen dafür auch die Unterstützung aus allen Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis“, so Maier-Kuhn. So hätte man wichtige Pflichtaufgaben zu erledigen und dafür zu sorgen, dass Krankenhäuser, Schulen und Abfallwirtschaft „funktionieren“. Allein die Schulsanierung und der Ausbau hätte bei der Louise-Otto-Peters-Schule 11 Mio. Euro, bei der Comenius-Schule acht Mio. Euro und in der Ehrart-Schott-Schule sechs Mio. Euro gekostet.

„In der SPD-Fraktion sitzt eine gute Mischung aus engagierten Frauen und Männern, die sich den wichtigen Themen annehmen,“ berichtet die Kreisrätin. Die 20 Forderungen aus dem Jahre 2014 seien im Wesentlichen abgearbeitet. „Das beginnt bei den Programmen für Langzeitarbeitslose, wie etwa das Beschäftigungsprojekt im Landratsamt und führt weiter über die Unterstützung für weitere Pflegestützpunkte und die Anregung für einen Kreis-Seniorenplan“. Außerdem eine verbesserte Bezahlung für Tagesmütter erreicht worden.

Junge Migranten würden inzwischen gut integriert, in allen Schulen gebe es Möglichkeiten für Schulsozialarbeit. Aus dem Bereich der Umwelt führte Maier-Kuhn den deutlich verbesserten Nahverkehrsplan, die erhöhte Kreisförderung für den öffentlichen Nahverkehr und die gebührenfreie Bio-Tonne an. „Das sind Erfolge, auf denen man durchaus aufbauen kann!“, betont sie.

„Und wir brennen darauf, hieran weiterzuarbeiten“, leitete die Kreisrätin zum Wahlprogramm über. Der Kampf für ein Sozialticket, um eine Begrenzung der Kreisumlage und der Abfallgebühren sowie um sinnvolle Umwelt-Maßnahmen sei jetzt so wichtig wie nie zuvor.

In der Runde der Seniorinnen und Senioren kamen diese Ausführungen gut an. Viele fragten sich nur, warum man so wenig über die Arbeit des Kreistages in den Medien lesen könnte. „Wir wüssten gerne, was mit unserem Steuergeld passiert“, regte Wolfgang Netzer an. Die Kreisrätin verstand den Hinweis und nimmt ihn mit in die Fraktion, damit die Pressearbeit „intensiviert wird“.

 

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Daniel Born

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