Nur ein soziales Europa, ist ein starkes Europa

Veröffentlicht am 07.03.2019 in Ortsverein

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Im Bürgerzentrum der SPD, bereitete Marion Kirzenberger in Eigenregie die Matjesheringe samt Rahmsoße zu, damit die mehr als 70 Gäste etwas zu Essen bekommen. Die Schwetzinger Sozialdemokraten hatten zum politischen Aschermittwoch eingeladen. Als Ehrengast an diesem Abend kam Dominique Odar, SPD-Europawahlkandidatin für die Rhein-Neckar-Region.

„Jede Zeit braucht ihre eigenen Antworten“, zitierte Gemeinderat und Ortsvereinsvorsitzende Simon Abraham den ehemaligen Bundeskanzler Willy Brandt bei der Begrüßung. Als vor vielen Jahren die SPD in Schwetzingen gegründet wurde, seien nicht nur die sozialen Zustände, sondern auch die Aufgaben und Ziele der SPD andere, als heute gewesen. „Aber wie sehen die heutigen Antworten aus?“, fragt Abraham. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sei die Vermögensverteilung in Deutschland ungleicher als in anderen Euroländern. „Mit der wachsenden Ungleichheit wächst auch die Angst vor Altersarmut in der Bevölkerung“, meint der 33-Jährige. Als Gegenmaßnahme nannte er die Einführung des Mindestlohns und die Respekt-Rente von Sozialminister Hubertus Heil.

 

Große Zustimmung bekam die Kandidatin für die Europawahl Dominique Odar beim Thema Arbeitnehmerrechte. „Die Rechte für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sind zu stärken. Es gilt gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit am gleichen Ort". Odar, ist Juristin und spricht sich für ein Europa mit starken sozialen Rechten aus. „Nur ein soziales Europa, ist ein starkes Europa. Es bedarf sozialer Standards, die dafür sorgen, dass weder Kinder noch Rentnerinnen und Rentner später in Armut leben müssen.“, sagt die 35-Jährige, Tochter eines Österreichers und einer Deutschen.

 

Beim „politischen Aschermittwoch“ in Schwetzingen gehe es nicht nur darum, politische Ziele zu verfolgen“, erklärt der Ortsvorsitzende Simon Abraham, „meine Intention ist, im gemütlichen Beisammensein den Aschermittwoch zu begehen.“ Der Aschermittwoch sei prädestiniert für das Heringsessen. Zusätzlich könne man Mitglieder ehren oder Neumitglieder begrüßen. So bekam an diesem Abend Gemeinderatskandidat und Neumitglied Tobias Kreichgauer sein Parteibuch überreicht.

 

Foto: Dominique Odar, Simon Abraham, Daniel Born, Tobias Kreichgauer

 

Roter Briefkasten

Daniel Born

WIR BEI FACEBOOK

News-Ticker

Für Carsten Schneider zeigen die Enthüllungen in Österreich nur die wahre Haltung der Rechtspopulisten zum Rechtsstaat. Auch in Deutschland habe die AfD endlich ihren eigenen Spendenskandal aufzuklären. "Statt diesen Ausverkauf des Rechtsstaates zu verurteilen, verharmlost die AfD den Vorgang. Jörg Meuthen bewertet das Verhalten des österreichischen Vize-Kanzlers als "singulären Fehltritt" und kündigt auch für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit mit

Eine Reanimation der Stechuhr ist nicht geplant Bundeswirtschaftsminister Altmaier will das EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung. prüfen. Für Katja Mast steht fest: Was im Sinne der Arbeitnehmer ist, sollte auch gesetzlich geregelt werden - ohne Rückkehr zur Stechuhr. "Es steht natürlich auch dem Bundeswirtschaftsminister frei, Urteile zu prüfen. Dennoch gehen wir davon aus, dass gesetzlich geregelt wird, was im

Um den steigenden Kosten in der Pflegeversicherung zu begegnen, braucht Deutschland eine solidarisch finanzierte Bürgerversicherung, nicht mehr finanzielles Risiko, sagt die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Fration. "Die wichtige Debatte über Verbesserungen für die Pflege wird immer stärker verbunden mit dem Ziel einer Pflegebürgerversicherung. Das hat die privaten Versicherer in helle Aufregung versetzt^, und prompt fordern sie mehr Kapitaldeckung.

Am 8. Mai 1945 endete die nationalsozialistische Terrorherrschaft in Deutschland. Durch die Befreiung der Konzentrationslager durch die alliierten Truppen wurde das Ausmaß der unvergleichlichen Menschheitsverbrechen der Nazis offensichtlich. Die SPD-Bundestagsfraktion gedenkt der Opfer und besucht heute mit einer Delegation die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. "Durch einen Besuch der Mahn- und Gedenkstätte erinnern wir insbesondere an