SPD-Infostand: Bürger diskutieren eifrig Verkehrsfragen

Veröffentlicht am 05.06.2012 in Presseecho

Ampelfreies Rondell und Park-and-Ride-Parkplatz

Klar, dass am Mitmachstand der SPD auch die Kreiselöffnung Thema war, immerhin hatten die Sozialdemokraten mit ihrer Plakataktion "Turner rauf, Kreisel auf!" dies beworben und die Bürger zum Dialog in Sachen Verkehr eingeladen. Um den Plan mit den Verkehrswegen gesellten sich am Samstag eine Reihe von Bürgern und diskutierten mitunter lautstark über Alternativen.
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Dass dabei nur die Problemchen vor der eigenen Haustür eine Rolle spielen, ist übrigens ein Trugschluss: "Man hat gesehen, dass die Bürger auch das Ganze im Blick haben, es gibt bei manchen sogar die Bereitschaft, mehr Verkehr vor der eigenen Haustür zu akzeptieren, wenn andere Verbesserungen greifen", meint Vizevorsitzender Haydar Sahin.

Konkret gab es verschiedene Vorschläge, die von den Bürgern als "Denkanstoß" schriftlich in eine Ideenbox abgelegt wurden und dem Verkehrsgutachter zur Verfügung gestellt werden: So mache ein durch Markierungen zum großen zweispurigen Kreisel umgebautes Rondell Ampelanlagen überflüssig. Bei einer etwaigen Kreiselöffnung befürchteten Anwohner der Seitenstraßen ein Entstehen von Schleichwegen, dem aber mit Einbahnstraßenregelungen Richtung Mühlenstraße entgegengewirkt werden könne.

Den Verkehr am Schlossplatz hielten viele der Bürger trotz des Rückgangs zwar von der Lautstärke her erträglich, jedoch immer noch für zu viel. Dazu kam ein Diskussionspapier, dass die Einbahnstraßenregelung der Friedrichstraße in umgekehrte Richtung vorsieht, gut an. In Verbindung mit dem S-Bahn-Haltepunkt Nord könnte man einen großflächigen kostenfreien Park-and-Ride-Platz errichten und dort parkende Touristen ins Zentrum zu Schwetzingens Bahnhof bringen. Für ein solches Konzept freilich müsste die Stadt in Verhandlung mit der Bahn oder dem RNV treten.

Dauerbrenner war das Fahrradwegenetz. Hier wurden nicht nur auf einzelne Problempunkte hingewiesen, sondern auch der als zu unübersichtlich empfundene Ausbau kritisiert und dessen fehlende Markierung auf den Straßen und Wegen angemahnt. Gewünscht wurde die Einrichtung einer Fahrradstraße - etwa in der Dreikönig- und Heidelberger Straße. "Alles in allem war dieser Stand ein Erfolg. Die Bürger haben ganz konkrete und durchaus sinnvolle Vorschläge, die gehört werden wollen. Daneben haben sie eine klare Erwartung an die Stadt, nämlich zu Potte zu kommen, das soll ja durch das Verkehrsgutachterbüro Hupfer der Fall sein", so Gemeinderat Robin Pitsch.

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 05.06.2012

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