Yildirim und Born erneut in der Landesspitze

Veröffentlicht am 19.11.2020 in Ortsverein

Born schafft Hattrick als Stimmenkönig

 

Schwetzingen. Am Samstag veranstaltete die baden-württembergische SPD ihren Landesparteitag. Die ursprünglich als mehrtägiges Treffen in Freiburg vorgesehene Veranstaltung musste auf Grund der aktuellen Pandemielage kurzfristig in ein Online-Event transformiert werden, was hervorragend funktionierte. Mehr als 300 Delegierte konnten praktisch von zu Hause aus an der Veranstaltung teilnehmen und das Wahlprogramm der Partei für die Landtagswahl 2021 diskutieren und gemeinsam verabschieden. Für die Wahlen von Andreas Stoch als Spitzenkandidat sowie des Landesvorstands wurden landesweit 21 Wahlbüros eingerichtet, die ebenfalls von über 300 Delegierten zur Stimmabgabe genutzt wurden.

 

Dieser kombinierte SPD-Landesparteitag endete für die Schwetzinger SPD, wie schon in den vergangenen Jahren, mit einem personellen Doppelerfolg. Sowohl die stellvertretende Kreisvorsitzende Neza Yildirim als auch der Landtagsabgeordnete Daniel Born wurden mit starken Ergebnissen bereits im ersten Wahlgang in den Landesvorstand gewählt.  Born, der bei dieser Wahl, nach der Vorstandswahl 2018 und der Wahl zur Antragskommission 2019, zum dritten Mal in Folge bei einem Landesparteitag mit weitem Abstand Stimmenkönig wurde, konnte das Wahlergebnis sogar als Hattrick verbuchen.

 

Für Yildirim und Born, die im nächsten Jahr auch bei den Landtags- und Bundestagswahlen im Wahlkreis auf den Stimmzetteln stehen, sind aber vor allem die Programmbeschlüsse des Parteitags entscheidend. „Ich habe im Landtag besonders für die Landeswohnbaugesellschaft und die gebührenfreie Kita eingesetzt. Es ist richtungsweisend, dass die SPD hiermit zur Landtagswahl antritt und damit klarmacht: Wir wollen ein Land mit bezahlbarem Wohnraum, gebührenfreier Kita und deutlich spürbarer finanzieller Entlastung der Familien.“ erklärt Born, der in der SPD-Fraktion für die Themen Wohnungsbau und frühkindliche Bildung zuständig ist.

 

Yildirim betont vor allem den starken umweltpolitischen Fokus des Wahlprogramms. „Ich bin vom starken Einsatz der SPD für einen Politikansatz, der gleichermaßen soziale, ökologische und ökonomische Aspekte berücksichtigt, wirklich begeistert. So entschieden und pragmatisch setzt sich keine andere Partei für eine gerechte und effiziente Umweltpolitik ein.“

 

Beide freuen sich über das starke Votum für Andreas Stoch, der mit knapp 95% zum Spitzenkandidaten der Landes-SPD gewählt wurde. „Andreas packt an. Und er richtet den Kurs auf die jetzt wichtigen Themen. Das ist ein starkes Angebot für unser Land.“ so Yildirim und Born in einer gemeinsamen Presseerklärung.

 

Roter Briefkasten

Daniel Born

WIR BEI FACEBOOK

News-Ticker

Demokratie im Betrieb, Mitbestimmung durch die Beschäftigten, ist ein entscheidender Baustein für starke Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern - und für den Erfolg der Sozialen Marktwirtschaft. Grundlage dafür ist die große Reform des Betriebsverfassungsgesetzes von 1972. Heute vor 50 Jahren ist sie in Kraft getreten. Die Reform vom 18. Januar 1972 stärkte die Rechte der

Die Regierung will Frauen in Konfliktsituationen besser unterstützen. Dazu gehört auch, dass Ärztinnen und Ärzte umfassend medizinisch informieren können, wenn es um einen möglichen Schwangerschaftsabbruch geht. Die Koalition streicht darum jetzt "ein Relikt aus der Kaiserzeit": den Paragrafen 219a. Bislang müssen Frauenärztinnen und -ärzte Strafverfolgung fürchten, wenn sie auf ihren Internetseiten darüber informieren, dass sie

Nicht nur die ökologische und wirtschaftliche, auch die soziale Erneuerung des Landes ist Aufgabe der Fortschrittsregierung. Inzwischen sei "viel mehr an Aufbruch" als in den vergangenen Jahren möglich, sagt Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil - und auch, was das konkret für die Menschen heißt. Im Interview mit der Augsburger Allgemeinen (Samstag) skizzierte Heil, was er

Justizminister Buschmann hat einen Referentenentwurf zur Streichung von Paragraph 219a vorgelegt. Damit schafft die Ampelkoalition dringend benötigte Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte. Sie müssen über Schwangerschaftsabbrüche informieren dürfen. Das ist keine Werbung, sondern Aufklärung. Damit Frauen und Paare selbstbestimmt entscheiden können. "Mit der Streichung des Paragraphen 219a schafft die Ampelkoalition ein Relikt aus der Kaiserzeit