Born: „Schwetzingen ist eine fröhliche Stadt der Toleranz, der Demokratie, des Miteinanders“

Veröffentlicht am 01.09.2013 in Bundespolitik

Schwetzingen. Ein buntes Bündnis von örtlichen Gruppen, unter anderem SPD, Grüne und Gewerkschaften, konnte am Sonntag einer geplanten NPD-Kundgebung in Schwetzingen die Stirn bieten. Die insgesamt sieben NPD-Mitglieder, die in Schwetzingen eine Propagandademonstration veranstalten wollten, blieben am Bahnhof und beließen es beim Hochhalten von Werbeschildern. Auf der anderen Seite, an der Carl-Theodor-Straße, das Gegenteil: Eine fröhlich-bunte Gegendemonstration von mindestens 500 Menschen aller Generationen mit Pfeifen, Kochtöpfen, Musik und Trompeten.

Hauptorganisator Simon Abraham, der Vorsitzende der SPD Schwetzingen, sprach denn auch von einem großen Erfolg. „Wir machen Lärm gegen Rechts!“ so der SPD-Stadtrat. Auch Bundestagskandidat Daniel Born freute sich über die erfolgreiche Aktion. „Schwetzingen ist eine fröhliche Stadt der Toleranz, der Demokratie, des Miteinanders. Wir machen Lärm für eine Gesellschaft in der es egal ist, woher man kommt, was man glaubt, wie man aussieht und wen man liebt. Darum machen wir Lärm gegen die NPD. Kein Meter den Rechten: nicht in Schwetzingen, nicht in der Kurpfalz und nicht in Deutschland“, so der 37-jährige Jurist.

Born betonte auch, dass nach der Bundestagswahl eine rot-grüne Mehrheit sofort auch für den Bundestag und die Bundesregierung dem NPD-Verbotsantrag des Bundesrats beitreten werden. „Alle drei Verfassungsorgane müssen gemeinsam sagen: Hass ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Der NPD-Spuk in Deutschland muss ein Ende haben“, so Born in seiner Rede.

 

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