Gute Spielplätze als Bestandteil kommunaler Familienpolitik

Veröffentlicht am 30.04.2019 in Ortsverein

„Wir sind froh, dass die Stadtverwaltung auf unseren Antrag hin, die aktuelle Spielplatzsituation im Stadtgebiet überprüft“, freut sich Stadträtin Sabine Rebmann. Auf Antrag der SPD soll jetzt eine neue Spielplatzkonzeption erstellt werden. Gemäß den Vorberatungen soll dieses Konzept am Donnerstag im Gemeinderat beschlossen werden.

Kinderspielplätze seien Orte des Erlebens und des Lernens, erklärt Rebmann. „Hier machen Kinder koordinative, fantasiefördernde und oftmals erste soziale Erfahrungen, die für die Entwicklung wichtig sind“. Die SPD will mit ihrem Antrag weg vom landläufigen „Spielplatz-Standard-Dreiklang“ von Schaukel, Sand und Metallrutsche, der auch „zuhauf“ in Schwetzinger zu finden wäre. Dies genüge nicht den Erfordernissen und Qualitätsansprüchen der Familien und Kindern.

„Wir fordern bewusst Mottospielplätze, eine Beteiligung von Kindern an der Entwicklung neuer Spielplätze und ein festes Investitionsbudget für die nächsten fünf Jahre“, sagt Fraktionssprecher Robin Pitsch. Gut findet die SPD, dass auch die anderen Fraktionen den Antrag für gute Familienpolitik unterstützen und die Stadtverwaltung diese Anregung produktiv aufgegriffen hat.

Daneben hat die Stadt eine komplette Bestandsaufnahme aller städtischen Spielplätze gemacht und diese entsprechend ihres aktuellen Zustands in Sanierungskategorien eingeteilt. Systematisch sollen in den nächsten Jahren die Spielplätze auf Vordermann gebracht.

Einer der Spielplätze, die vom neuen Programm profitieren könnten, sei am Ostpreußenring. „Dieser war bei seiner Entstehung Ende der 60er Jahre ein toller Spielplatz, teilweise sogar mit Wassererlebniselementen“, weiß Sabine Englert von ihrem Mann, der dort aufgewachsen ist. „Gerade für die Nordstadt und den Familien hier, wäre ein neues Spielplatzkonzept an dieser Stelle sinnvoll."

Bei den Mottospielplätzen – das Motto Wasser ist bereits am Spielplatz an der römischen Wasserleitung verwirklicht – könnte auch das Motto „Burg/Schloss/Ritter“ oder „Erleben mit allen Sinnen“ in eine kinderfreundlichen Erfahrungslandschaft umgesetzt werden.

Bastian Jansen, der die Entwicklung bislang begleitet hat, lobt die demokratische Art und Weise, wie der Antrag zustande gekommen ist: „An einem SPD-Infostand wurden wir von mehreren jungen Familien wegen des aktuellen Spielplatzangebotes angesprochen. Wir haben das dann im Ortsverein und mit der Fraktion besprochen. Und nun liegt der Antrag als Maßnahmenkatalog zum Beschluss auf dem Ratstisch - ein Prozess der Beteiligung und der Umsetzung.“, so der Gemeinderatskandidat zum Abschluss.

 

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Daniel Born

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